Zwölftonreihe
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Die Zwölftonreihe bildet das tonale Material für die Zwölftonmusik.
Ihre Aufgabe ist es, Tonbeziehungen innerhalb einer Komposition zu regulieren (durch Intervallabstände), nicht jedoch die Dauer oder exakte Tonhöhen festzulegen.
Eine Zwölftonreihe besteht immer aus allen zwölf Tönen des gleichschwebend temperierten Systems, wobei jeder Ton nur einmal vorkommen darf und muss.
Die bekannteste Zwölftonreihe ist die chromatische Tonleiter:
c cis/des d dis/es e f fis/ges g gis/as a ais/b h
Eine andere zufällige Zwölftonreihe:
f c cis/des g dis/es fis/ges d e gis/as a ais/b h
Jede Reihe kann in vier verschiedenen Modi auftreten: In der Grundgestalt, dem Krebs, der Umkehrung und der Krebsumkehrung. Jede dieser Gestalten kann noch elfmal transponiert werden. Somit stehen für die Komposition 48 (12 Positionen · 4 Modi) verschiedene Reihenformen zur Verfügung.
Es gibt 479 001 600 verschiedene Zwölftonreihen.
Eine Sonderform ist die Allintervallreihe.



