Wirtschaftsuniversität Wien
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| Wirtschaftsuniversität Wien | |
|---|---|
| Rektor: | Christoph Badelt |
| Gründungsjahr: | 1898 |
| Ort: | Wien (Österreich) |
| Studiengänge: | Betriebswirtschaft Internationale Betriebswirtschaft Volkswirtschaft |
| Fachbereiche: | Marketing Finanzwirtschaft und Rechnungswesen Unternehmensführung und Innovation |
| immatrikulierte Studenten: | 21.766 (2004) |
| flächenbez. Studienplätze: | 2,8 m²/Student (2004) |
| Frauenquote: | ca. 47,5% (2004) |
| Internat. Studierende: | ca. 20,8% (2004) |
| Mitarbeiter: | 723 (2004) |
| davon wissenschaftliche Mitarbeiter: | 400 (davon 78 Professoren) (2004) |
| Öffentlicher Verkehr: | U4, U6 Spittelau |
| Anschrift des Rektorats: | Augasse 2-6 A 1090 Wien |
| Website: | www.wu-wien.ac.at |
Die Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) ist mit ca. 22.000 Studierenden eine der größten Wirtschaftsuniversitäten in Europa.
Inhaltsverzeichnis |
Studienangebot
Folgende Studienrichtungen werden an der WU Wien gelehrt:
- Betriebswirtschaftslehre
- Internationale Betriebswirtschaftslehre
- Volkswirtschaftslehre
- Wirtschaftswissenschaften - aufgeteilt in drei Studienzweige:
- Wirtschaftspädagogik
- Wirtschaftsinformatik
Die Wirtschaftsuniversität Wien bietet mit 32 Speziellen Betriebswirtschaftslehren, 16 Kompetenzfeldern, 60 Wahlfächer und 12 Wirtschaftssprachen ein umfangreiches Lehrprogramm an. Dank über 170 Partneruniversitäten mit ca. 620 Austauschplätzen pro Jahr erwirbt beinahe die Hälfte der Absolventen Auslandserfahrung. Im Zuge des Bologna-Prozesses wird die Wirtschaftsuniversität ab dem Wintersemester 2006 auf ein System der Baccelor- und Masterstudien umsteigen. Nach dieser Umstellung wird das Studium Wirtschaft und Recht mit einem juristischen Grad abschließen und bietet so eine Alternative zum Jus-Studium an der Universität Wien. Außerdem wird (bereits seit 2005) ein vierjähriges PhD-Programm für Finance angeboten.
Geschichte
Bild:Hochschule Welthandel Wien.jpg Die Wirtschaftsuniversität Wien wurde 1898 als k.k. Exportakademie gegründet. Nachdem das ehemaligen Palais Festetics in der Berggasse bald zu klein wurde (ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der WU zieht), wurde 1916 während des ersten Weltkrieges das neue Gebäude in der Franz-Klein-Gasse direkt am Währinger Park bezogen.
1919 wurde die Exportakademie in Hochschule für Welthandel umbenannt. 1930 wurden die akademischen Grade Diplomkaufmann (Dkfm.) und Doktor der Handelswissenschaften (Dr. rer. comm.) eingeführt. 1966 kamen die sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen mit den akademischen Graden Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Mag. rer. soc. oec.) und Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. soc. oec.) hinzu.
Die letzte Namensänderung in Wirtschaftsuniversität Wien erfolgte im Rahmen des Universitätsorganisationsgesetzes 1975. Gleichzeitig lief die Verleihung des Titels Diplomkaufmann aus. Die Studentenzahlen stiegen auch weiterhin stark. Der nächste Umzug in ein neues Gebäude über dem Frachtenbahnhof des Franz Josefs Bahnhofes stand 1982 ins Haus, aber bereits beim Einzug hatte die Realität mit 9.863 inskribierten Studenten die Planung überholt (der Neubau war für ca. 9000 Studenten geplant). In den Neunzigerjahren pendelte sich die Zahl der Student/inn/en bei mehr als 20.000 ein. Zählt man das Lehr- und Verwaltungspersonal sowie die außerordentlichen Hörer/innen dazu, so sind heute bis zu 25.000 Personen im Gebäude der Wirtschaftsuniversität Wien zu zählen. Mit der so genannten "Autonomie", die im Universitätsgesetz 2002 geregelt wird, erhielt die WU eine neue Rechtsordnung mit stark erweiterten Handlungsspielräumen. Derzeitiger Rektor ist Univ.Prof. Dr. Christoph Badelt.
Bekannte Absolventen
- Unternehmer und Manager: Peter Brabeck-Lethmathe (*1944), Chairman/CEO Nestlé AG; Dietrich Mateschitz (*1944), CEO Red Bull, Claus Raidl (*1942), CEO Böhler-Uddeholm, Martin Huber (*1960), CEO ÖBB Holding, Mirko Kovats (*1948), CEO A-Tec Industries AG, Wien.
- Politiker: Thomas Klestil (1932-2004), österreichischer Bundespräsident (1992-2004); Franz Vranitzky (*1937), österreichischer Bundeskanzler (1986-1997), Ferdinand Lacina (*1942), österreichischer Finanzminister (1986-1995); Hannes Androsch (*1938), österreichischer Finanzminister (1970-1981) und Vizekanzler (1976-1981); Christoph Chorherr, Bundessprecher der Grünen (1996-1997); Madeleine Petrovic, Bundessprecherin der Grünen (1994-1996).
- Öffentliche Institutionen: Maria Schaumayer (*1931), Präsidentin der Österreichischen Nationalbank (1990-1995).
Literatur
- Brusatti, Alois (Hrsg.): 100 Jahre im Dienste der Wirtschaft - 100 Jahre Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1998 ISBN 3706404893
- Mosser, Alois et al. (Hrsg.): Die Wirtschaftsuniversität Wien - Bildung und Bildungsauftrag, Wien 1998 ISBN 370640494X
- Dawid, Evelyn/Mosser, Alois: Spondeo - die Absolventen der k.k. Exportakademie, der Hochschule für Welthandel und der Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 2000 ISBN 3706404907
- Rill, Heinz Peter (Hrsg.): 100 Jahre Wirtschaftsuniversität Wien - dargebracht vom Fachbereich Rechtswissenschaft, Festschrift, Wien 1998 ISBN 3704613177
Weblinks
Koordinate: 48° 13′ 57″ N, 16° 21′ 28″ O



