Windsog
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Windsog ist die Kraftwirkung einer umgelenkten Windströmung an Oberflächen in Folge des Bernoulli-Effektes. Technisch bedeutsam ist er insbesondere an Gebäudeteilen, wie Fassaden und Dächern.
Ursache: Der Luftdruck der ruhenden Luft im Gebäudeinneren oder hinter dem Bauteil selbst (typischerweise Dämmung) ist höher als vor den Dach- oder Gebäudeseitenflächen, wo sich die Windströmung an den Gebäudekanten ablöst.
Zur Vermeidung von Windsogschäden müssen die Bauteile so konstruiert werden, dass sie die Windlasten und zugehörigen Kräfte sicher aufnehmen können. Angaben hierzu finden sich in den einschlägigen Normen wie der DIN 1055-4.
Für Dächer sind insbesondere die Richtlinien des deutschen Dachdeckerhandwerks Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V., Köln, als verbindliche anerkannte Regeln der Technik zu beachten. Werden diese und die in den Normen angegebenen Maßnahmen nicht eingehalten, kann es bei Sturmschäden zu einer Minderung oder Schadensablehung der zuständigen Gebäudeversicherung kommen.



