Windhund
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Windhund ist der Sammelbegriff für alle hochläufigen, schlanken und mit den Augen jagenden Hunde (Hetzhunde). Gemäß FCI, dem Weltverband für Hundezucht, gehören meisten Windhunde zur Gruppe 10, andere, die Podencos werden zum Beispiel unter Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp gelistet.
Die deutsche Bezeichnung Windhund bedeutet ursprünglich wendischer (slawischer) Hund, was darauf hinweist, dass diese Art Hunde vor allem bei den slawischen Völkern gehalten wurde. Dagegen ist der Bezug zum deutschen Wort Wind (Luftzug) ein klassischer Fall von Volksetymologie.
Windhunde sind Hetzhunde, die früher zur Jagd eingesetzt wurden. Schon die frühesten Abbildungen von Hunden zeigen diesen Hundetyp: schlanke Hunde mit spitzem Fang (siehe etwa Tesem). In verschiedenen Regionen haben sich durch Züchtung unterschiedliche windhundartige Rassen herausgebildet und sich den jeweiligen Umweltbedingungen angepasst. Von der FCI werden derzeit 13 Rassen anerkannt, die sich in Haarkleid, Größe und Erscheinungsbild stark unterscheiden. Allen Windhunden gemeinsam ist ein ruhiges Wesen, das sie zu angenehmen Haus- und Familienhunden macht.
Obwohl alle Windhundrassen ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden, werden sie heute überwiegend nur noch zu Amateur-Sportveranstaltungen wie Hunderennen und Coursings eingesetzt; eine Ausnahme bilden die Greyhounds in angelsächsischen Ländern.
Man unterscheidet unter anderem zwischen folgenden Windhundrassen:
- Afghanischer Windhund, Afghane (*) (B)
- Azawakh (B)
- Barsoi (B)
- Chart Polski (B)
- Deerhound (B)
- Greyhound (B)
- Irischer Wolfshund (B)
- Galgo Español (B)
- Italienisches Windspiel (B)
- Magyar Agar Ungarischer Windhund
- Saluki (B)
- Sloughi (B)
- Whippet (B)



