Wilhelm I. (Hessen)
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Kurfürst Wilhelm I. von Hessen-Kassel (* 2. Januar 1743 in Kassel; † 27. Februar 1821)
Erbprinz Wilhelm besuchte die Universität Göttingen und verbrachte seine Studienjahre in Dänemark. Von 1764 bis 1785 regierte er als Erbprinz von Hessen und Graf von Hanau, ab 1785 als Landgraf Wilhelm IX. von Hessen und ab 1803 als Kurfürst Wilhelm I. von Hessen-Kassel.
Die Zeit des Königreichs Westphalen verbrachte er im Exil, u.a. in Schleswig und Prag (1806–1813). 1764 heiratete er die Prinzessin Wilhelmine Karoline von Dänemark.
Er war einer der reichsten Fürsten seiner Zeit. In Kassel ließ er umfangreiche Erweiterungen im Bergpark Wilhelmshöhe durchführen und die Löwenburg erbauen. Die Löwenburg diente Wilhelm als Wohnsitz für seine Geliebte, Frau von Schlotheim, die spätere Reichsgräfin Hessenstein. Er wurde in einer Gruft unter der Burgkapelle bestattet.
Kinder
- Wilhelm von Hessen (1777 – 1847)
- Wilhelm Karl (1779 - 1856)
- Julius Freiherr von Haynau (1786 - 1857)
| Vorgänger Friedrich II. | Landgraf von Hessen-Kassel 1785-1803 | Nachfolger Wilhelm II. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wilhelm I. von Hessen-Kassel |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kurfürst |
| GEBURTSDATUM | 2. Januar 1743 |
| GEBURTSORT | Kassel |
| STERBEDATUM | 27. Februar 1821 |
| STERBEORT | |
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