Wienerwald

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Bild:Disambig-grau.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen siehe unter Wienerwald (Begriffsklärung).

Bild:Wienerwald.jpg Bild:Holzschlag Wienerwald.jpg Bild:Holzschlag Sattelhöhe.jpg Bild:Schirmföhre.jpg

Der Wienerwald ist ein bewaldetes Vorgebirge der Alpen im östlichen Niederösterreich, an der Grenze zwischen Mostviertel und Industrieviertel mit Höhenlagen zwischen 300 - 900 m, sowie den westlichen Randbezirken der Stadt Wien.

Im Osten wird er begrenzt durch die Thermenlinie bzw. das Wiener Becken,
im Süden durch die Triesting,
im Westen durch Gerichtsberg, Laaben und Altlengbach,
im Norden durch das Tullnerfeld und die Donau.

Er reicht im Nordosten mit seinen Ausläufern bis auf Wiener Stadtgebiet.

Der Norden gehört zur Flyschzone Sandstein, der Süden zu den Kalkalpen. Der Wald besteht im nördlichen Teil hauptsächlich aus Buchen, Eichen und Hainbuchen, im südlichen auch aus Nadelbäumen (v.a. Föhren, Fichte und Kiefer). In dieser Region befinden sich die Naturparks Föhrenberge, Sparbach, Eichenhain und Purkersdorf .

Die höchsten Erhebung ist der Schöpfl (893m ü. NN), auf dem sich das Leopold Figl-Observatorium befindet und der Hohe Lindkogel mit 834m ü.NN. Der höchste Berg auf Wiener Gemeindegebiet ist der Hermannskogel mit 542 m.


Um die einzelnen Täler miteinander zu verbinden, gibt es einige, wenn auch nicht hohe, Passstraßen, wie der Gerichtsberg, der kleine Semmering, der Hafnerberg, der Hengstl oder auch der Hals.

Der Wienerwald ist zwar Landschaftsschutzgebiet und seit 2005 ein von der UNESCO anerkannter Biosphärenpark, aber trotzdem von Zersiedelung bedroht. Er ist allerdings ein wichtiges Erholungsgebiet. So wurden auf Wiener Stadtgebiet der Lainzer Tiergarten oder der Schwarzenbergpark angelegt.

Flüsse im Wienerwald sind die Wien, die Liesing, die Schwechat und die Triesting nach Osten, nach Norden die große und die kleine Tulln, sowie der Hagenbach und der Weidlingbach, die alle letztlich in die Donau fließen.

Es gibt auch einige Höhlen im Wienerwald, beispielsweise die Dreidärrischenhöhle in Gaaden, die Arnsteinhöhle bei Maria Raisenmarkt, und die Tropfsteinhöhle in Alland. An zahlreichen Stellen wurde früher auch Gips abgebaut, wie in der Seegrotte in Hinterbrühl.

Geschichte

Siehe Geschichte des Wienerwalds

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