Vestmannaeyjar

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Bild:Heimaey.JPG Bild:Elliðaey.jpg Bild:Bjarnarey.jpg Die Vestmannaeyjar oder Westmännerinseln sind eine Inselgruppe südlich von Island, die aus 14 Inseln und 30 Schären und 30 Felsen bestehen. Davon ist Surtsey die südlichste und Elliðaey die nördlichste Insel. Heimaey (isl., gespr. häima-äj) ist mit Abstand die größte und die einzig ständig bewohnte Insel. Auf ihr befindet sich der gleichnamige Ort mit 4.227 Einwohnern (Dezember 2004). Dieser musste Ende Januar 1973 in aller Eile evakuiert werden, da ein neuer Vulkan, der Eldfell, direkt neben dem Ort ausbrach. Glücklicherweise befand sich wegen eines Sturmes die gesamte Fischereiflotte der Insel im Hafen, so dass kein Mensch zu Schaden kam.

Der Ort lebt auch heute noch vorwiegend vom Fischfang und zählt zu den reichsten Gemeinden in Island. Die Inseln sind auf dem Luftweg oder mit der Fähre Herjólfur über Þorlákshöfn zu erreichen.

Am ersten Augustwochenende mit dem Verslunarmannahelgi wird im Herjólfsdalur ein dreitägiges Fest gefeiert, zu dem auch viele Gäste vom "Festland" kommen.

Die einzelnen Inseln sind:

  • Heimaey (13,4 km²)
  • Surtsey (1,9 km²)
  • Elliðaey (0,45 km²)
  • Bjarnarey (0,32 km²)
  • Álsey (0,25 km²)
  • Suðurey (0,20 km²)
  • Brandur (0,1 km²)
  • Hellisey (0,1 km²)
  • Súlnasker (0,03 km²)
  • Geldungur (0,02 km²)
  • Geirfuglasker (0,02 km²)
  • die Inseln Hani, Hæna og Hrauney und die Schäre Grasleysa werden Smáeyjar (Kleininseln) genannt.



Zu den Vestmannaeyjar gehört auch die erst 1963 aufgetauchte, ebenfalls vulkanische Insel Surtsey.


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