Western Hemisphere Institute for Security Cooperation
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Das Western Hemisphere Institute for Security Cooperation (WHISC), die frühere School of the Americas (SOA), ist eine Einrichtung der US-Armee im Fort Benning in Columbus (Georgia), USA.
Geschichte
Die School of the Americas wurde 1946 unter dem Namen Latin American Training Center - Ground Division (Lateinamerikanisches Trainingscenter) in Panama gegründet. Ihre Aufgabe war es, während des Konfliks um den Panamakanal die US-amerikanischen Interessen in Mittel- und Südamerika durch militärische Ausbildung USA-freundlicher lateinamerikanischer Militärs und Militärberater zu festigen. Während des kalten Kriegs verlagerte sich der Aufgabenschwerpunkt dahingehend, dass die Ausbreitung des Kommunismus in Lateinamerika verhindert werden sollte (Domino-Theorie). Nach dem Panamakanal-Vertrag von 1984 wurde der Standort in das Fort Benning verlagert. Das WHISC erhält jährlich ein Budget von ca. zehn Millionen US-Dollar.
Kritik
Die School of the Americas wird von Menschenrechtsorganisationen wegen der fortdauernden Ausbildung vorwiegend rechts gerichteter Militärs und Paramilitärs, angeblich auch in menschenrechtsverletzenden Foltertechniken, und der massiven Unterstützung undemokratischer Militärregierungen in Lateinamerika kritisiert. Absolventen sind unter anderen Hugo Banzer Suárez, Leopoldo Galtieri, Manuel Noriega, Efraín Ríos Montt, Vladimiro Montesinos, Guillermo Rodríguez, Omar Torrijos, Roberto Viola und Juan Velasco Alvarado. Ebenso sollen die Mörder des Erzbischofs von San Salvador, Oscar Romero, in der SOA ausgebildet worden sein. Aus diesen Gründen wird die Einrichtung auch als "School of Assassins" (Mörderschule) bezeichnet.
Weblinks
- Western Hemisphere Institute for Security Cooperation Home Page
- US Army School of the Americas
- School of the Americas Watch
- [1]
- Teaching Torture



