Westbengalen

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Bild:Indien West Bengal.png

Westbengalen (bengali পশ্চিম বঙ্গ, Paścim Baṅga, englisch West Bengal) ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 88.752 km² und ca. 80 Millionen Einwohnern (Stand 2001). Die Hauptstadt Westbengalens ist Kolkata. Die Landessprache ist Bengali.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Westbengalen grenzt an die Bundesstaaten Orissa (Südwesten), Jharkhand (Westen), Bihar (Nordwesten), Sikkim (Norden) und Assam (Nordosten), sowie im Nordwesten an Nepal, im Nordosten an Bhutan, im Osten an Bangladesch und im Süden an den Golf von Bengalen. Bild:Klima kalkutta.png

Die größten Städte in Westbengalen sind Kolkata, Haora, Asansol, Durgapur und Siliguri.

Geschichte

Im Jahr 1905 wurde Bengalen von den Engländern entlang der hinduistisch-muslimischen Religionsgrenze in zwei Teile geteilt. Der westliche Teil bestand in etwa aus den heutigen (2005) indischen Bundesstaaten Westbengalen, Jharkhand, Orissa und Bihar. Nach Protesten der Bevölkerung revidierten die Engländer 1912 die Teilung. Bihar, das damals noch Jharkhand enthielt, und Orissa blieben jedoch selbständige Provinzen. Erst als 1947 die britische Kolonie in einen hinduistischen Teil (etwa das heutige Indien) und einen muslimischen Teil (etwa die heutigen Staaten Bangladesch und Pakistan) aufgespaltet wurde, kam der westliche Teil Bengalens unter dem Namen Westbengalen als Bundesstaat zu Indien. Aus dem östlichen Teil Bengalens wurde später das heutige Bangladesch. Die Trennung der Gebieten entsprach etwa der Grenzziehung aus dem Jahr 1905.

Seit den 1960er Jahren kämpfen radikale marxistisch-leninistische Rebellen, die sogenannten Naxaliten, in Westbengalen.

Wirtschaft

Die Gesundheitsversorgung in Westbengalen gilt als schlecht. Häufig fehlen Medikamente; Krankenhäuser sind oftmals überfüllt.

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