Weser
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| Bild:Disambig-grau.png | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den belgischen Fluss Weser siehe Vesdre. |
| Verlauf | |
|---|---|
| Daten | |
| Lage: | Hessen, Niedersachsen, |
| Länge: | 452 km (mit Werra 744 km) |
| Quelle: | In Hann. Münden aus Werra und Fulda |
| Mündung: | Bei Bremerhaven in die Nordsee |
| Quellhöhe: | 116,5 m ü. NN |
| Mündungshöhe: | 0,00 m ü. NN |
| Höhenunterschied: | 116,5 m |
| Einzugsgebiet: | ca. 46.000 km² (einschl. Werra und Fulda) |
| Quellflüsse: | Werra & Fulda |
| Gr. Nebenflüsse: | Diemel, Aller, Hunte |
| Großstädte: | Bremen und Bremerhaven |
| Mittelstädte: | Hann. Münden, Hameln, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica, Minden, Nienburg, Achim |
Die Weser ist ein Strom und nach dem Main der zweitlängste Fluss, der nur durch deutsches Gebiet fließt. Die längeren Flüsse Donau, Rhein, Elbe, Oder und Mosel haben entweder ihre Quelle oder ihre Mündung oder beide außerhalb Deutschlands.
Die Weser durchfließt Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen oder sie ist jeweils Grenzfluss von einigen dieser Bundesländer. Wenn man neben der Fulda (ihren kürzeren Quellfluss, der in Hessen entspringt), auch noch die Werra (ihren längeren Quellfluss) dazu zählt, reiht sich diesbezüglich auch noch Thüringen mit ein. Zusammen mit der Werra ist die 452 Kilometer lange Weser 744 Kilometer lang.
Inhaltsverzeichnis |
Namensdeutung
Die lateinisierte Genitivform des Flussnamens findet sich in alten römischen Quellen und frühmittelalterlichen Chroniken wieder als Visurgis. Ebenso sind ab dem 8. Jahrhundert die Nominativformen Wisura, Wisera, Wisora, Wisara oder Wisuraha überliefert (als Wisara erscheint der Fluss beispielsweise in einer altnordischen Form der Wieland-Sage im dänischen Codex Regis von 1270). Noch bei Adam von Bremen heißt es 1075 ausdrücklich: Nobilissimi Saxoniae fluvii sunt Albis, Sala, Wisara, qui nunc Wissula vel Wirraha nuncupatur. ("Die hervorragendsten Flüsse Sachsens sind die Elbe, die Saale und die Wisara, die man jetzt auch Wissula oder Wirraha nennt.") Es ist also anzunehmen, dass es sich bei "Weser" und "Werra" in alter Zeit um ein und denselben Flusslauf gehandelt hat, wobei es im Laufe der Zeit durch regionale sprachliche Ausdifferenzierung zu einer Unterscheidung in zwei Teilflüsse gekommen ist.
Der Name Wisara wurde früher als "die Wiesenreiche" oder "das Wiesenwasser" gedeutet. Heute nimmt man eher an, dass er auf eine indogermanische Wurzel namens *ueis/*uis = "zerfließen, fließen" zurückgeht. Urverwandte Namen finden sich in ganz Europa, von der polnischen Wisła (Weichsel) über die norwegisch-schwedische Visa bis hin zur französischen Vézère (einem Zufluss der Dordogne) und der belgischen Vesdre.
Zusammenfluss von Fulda und Werra
| Bild:Inschrift Weserstein.jpg | Bild:Weserliedanlage 001.jpg |
Die Weser entsteht durch den Zusammenfluss von Fulda und Werra am Weserstein in der Stadt Hann. Münden.
Unweit davon auf einer Anhöhe befindet sich die Weserliedanlage, die dem auf den Strom gedichteten Lied huldigt.
Geschichte
Urzeit
Im Tertiär finden sich erste Spuren. Vor etwa 12 Millionen Jahren muss es einen Fluss, er hieß sicher noch nicht "Weser", im Gebiet der heutigen Oberweser gegeben haben. Funde von typischen "Weserkiesen" lassen diesen Schluss zu. Wo dieser Fluß mündete, ist unbekannt.
Das Zeitalter der Eiszeiten, das Diluvium, gestaltete die Landschaft völlig neu und beeinflusste auch den Verlauf der "Weser". Funde von Wesergeröll in Holland weisen darauf hin, dass die "Weser" ab dem heutigen Minden dem nördlichen Rand des Wiehengebirges folgte, um dann weiter in Richtung Ijsselmeer zu fließen.
Die zurückziehenden Eiszeiten gaben den Weg wieder frei und die "Weser" änderte ihren Lauf in Richtung Norden. Schmelzwasser von den Gletschern und Niederschlagswasser aus den Mittelgebirgen vereinten sich zu Urströmen, die die Weser aufgrund der topographischen Situation anzogen.
Das Tal des Aller-Weser-Urstroms, am weitesten südlich gelegen, reichte von der mittleren Oder über den Mittellauf der Elbe bis zur Mündung der "Weser". Etwa in Höhe der heutigen Stadt Hoya an der Mittelweser vereinten sie sich mit der "Weser", um anschließend in das Bremer Becken zu strömen. Doch auch der Mündungstrichter in die Nordsee schwankte über die Jahrtausende hinweg zwischen Wangerooge und Helgoland.
Ab etwa 700 wurde die Weser von Handelsschiffen befahren, die über Aller, Leine und Oker bis Braunschweig, Hildesheim und Elze fuhren, im 12. Jahrhundert über die Werre, Else und Hase auch nach Westfalen. Man kann annehmen, dass schon viel früher Einbäume oder Flöße auf dem Fluss verkehrt sind.
Neuzeit
Nach der Völkerwanderungszeit besiedelte ab 775 der sächsische Stammesverband der Engern unter anderen Gebieten das Einzugsgebiet der Weser vom Zufluss der Diemel bis zum Küstengebiet nördlich Bremens. Engern gliederte sich in zahlreiche Gaue unterschiedlicher Größe, die als Siedlungsräume zugleich die Grundlage für seine politische Organisation waren. Als aber Karl der Große den Sachsen 782/783 öffentliche Volksversammlungen verbot, war es mit dem politischen Eigenleben der Engern bald vorbei.
Nach der Eroberung des engrischen Gebietes an der Ober- und Mittelweser durch Karl den Großen war dieser Raum nur noch militärisches Aufmarschgebiet für die Kämpfe der Franken an der unteren Weser und Elbe. Von den sächsischen "Heerschaften" Engern, Westfalen und Ostfalen ist im 9. Jahrhundert schon nicht mehr die Rede.
Seit dem 12. Jahrhundert begannen im Weserraum zahlreiche Grafen- und Edelherrengeschlechter aus der Anonymität herauszutreten. Hatten sie bisher Grafschaften für die Herzöge von Sachsen verwaltet, so entwickelten sie nun dynastische Eigeninteressen. Dies gilt auch für die ehemals zu Engern gehörenden Bischofssitze Paderborn, Minden, Verden und Bremen.
Die territoriale "Gebietsreform" schritt ständig weiter: Nach 1400 gelangte zum Beispiel die Restgrafschaft Everstein zu Bedeutung. Im 16. bis 19. Jahrhundert erwarb Preußen durch territoriale Veränderungen die Herrschaft im Wesergebiet, ohne deswegen besonderes Interesse an dieser Region zu zeigen - außer der Errichtung von mehr als 20 Zollstellen an der Weser, um von der Schiffahrt Zölle zu erheben.
Aber genau diese Einnahmequellen und die Stapelrechte durch die Städte Münden, Minden und Bremen, machten den Fluss selbst und den Weserstrom trotz seiner politischen Zersplitterung interessant, solange es keine Eisenbahnen und Kanäle gab, die andere, neue Verkehrswege schufen.
Der Weserschiffahrt und damit auch dem Weserraum diente schließlich die "Weserschiffahrtsakte", die von den Vertretern aller Weseruferstaaten am 10. September 1823 in Minden beschlossen wurde und alle Anliegerstaaten zu notwendigen Strombaumaßnahmen und zur Sicherung der Schifffahrt auf der Weser verpflichtete.
Handelsweg Weser
Vom 16. bis 19. Jahrhundert gab es vor allem an der Oberweser und an Werra und Fulda zahlreiche Dörfer, in denen Töpferwaren hergestellt wurden. Umfangreiche Keramikfunde in diesem Gebiet lassen auf eine starke Produktion schließen. Man schuf den Begriff Weserkeramik, der auch zum Ausdruck bringt, dass die Weser als Handelsweg für die Keramik diente. Aus vielen Töpferorten der Oberweser gelangten Tonwaren und Steinzeug nicht nur in den stets arm an Töpfereien gewesenen Raum an der Mittel- und Unterweser, sondern über die Außenweser auch in die Nordseeküstenländer Friesland, Dänemark, England und die Niederlande. Der Handel mit Keramik von der Oberweser beherrschte schließlich den Markt im gesamten Weserraume, so dass im 18. und 19. Jahrhundert die Produktionsstätten an Mittel- und Unterweser (zum Beispiel in Minden) keine Bedeutung mehr hatten.
Als ausgesprochener Exportschlager erwies sich der Veckerhäger Ofen, der in der 1666 gegründeten Kurhessischen Eisenhütte Veckerhagen (Oberweser) gegossen und von dort aus mit dem Schiff zunächst nach Bremen und weiter sogar zu Kunden in Skandinavien und Amerika transportiert wurde.
Beinahe wäre die Weser 1707 Zeuge der weltweit ersten Dampfschifffahrt geworden, hätte nicht die Mündener Schiffergilde nur wenige Meter vor dem Zusammenfluss von Werra und Fulda die Erfindung des Denis Papin, ein durch einen Dampfzylinder angetriebenes Schiff, im Fluss versenkt.
Hochwasser
Bild:Hochwassermarken Hann Muenden.jpg Immer wieder wurden die an der Weser liegenden Städte und Gemeinden vom Hochwasser der Weser heimgesucht, trotz Regulierung der Flussläufe von Fulda und Werra, bis in unsere heutige Zeit. Als Beispiel seien hier die Aufzeichnungen in der Chronik der Stadt Minden aufgeführt (Zitat aus "Chronik der Stadt Minden"):
- 1342 Juli. Das auch Magdalenenhochwasser genannte Ereignis bewirkte nicht nur den höchsten historisch überlieferten Pegelstand der Oberweser, sondern verwüstete auch weite Teile Mitteleuropas.
- 1375 10. Februar. Weserhochwasser, das Wasser steht im Mindener Dom.
- 1513 reißt ein infolge anhaltender Regengüsse einsetzendes Hochwasser die hölzerne Weserbrücke von fünf steinernen Pfeilern.
- 1553 13. Januar. Hochwasser überflutet die Mindener Weserbrücke und steht auf dem Markt; anschließend bricht eine Seuche aus.
- 1643 7.-8. Januar. Weserhochwasser; das Wasser steht so hoch, daß Schiffe unmittelbar von der Brücke aus betreten werden können.
- 1658 16. Februar. Weserhochwasser ; die Weserbrücke wird beschädigt.
- 1664 Weserhochwasser.
- 1682 7. Januar. Höchstes bekanntes Weserhochwasser; der Mindener Marktplatz kann mit Kähnen befahren werden.
- 1744 6. März. Weserhochwasser.
- 1799 24. Februar. Weserhochwasser, nur 3 Zoll niedriger als 1552; vier Bogen der Bunten Brücke stürzen ein.
- 1841 20. Januar. Weserhochwasser;
- weitere Hochwasser: 29.1.1846, 11.3.1881, 27.11.1890, 7.2.1909, 20.1.1918 und 3.1.1926.
- 1946 10. Februar. Weserhochwasser.
- 2003 2. Januar: Starkes Hochwasser bedroht den Flugplatz.
- 2003 5. Januar: Das Hochwasser der Weser gefährdet die Schiffsmühle mit 6,40 Metern über Normalpegel.
Eisgang
Brücken, Schleusen und Wehre waren seit je her durch den Eisgang der Weser bei strengem Frost gefährdet. Türmten sich die Eisschollen zu gefährlichen Höhen auf, wurden sie gesprengt, um den Druck auf die Bauwerke zu mindern. Bis in die 1930er Jahre frohr die Ober- und Mittelweser auch regelmäßig zu, sodass eine Überquerung des Flusses zu Fuß oder manchmal auch mit Wagen möglich war. Nach der Ausweitung des Kaliabbaus in Thüringen und der Einschwemmung von großen Mengen Salzes in den Quellfluss Werra, gab es bis zur Auflassung der Bergwerke in den 1990er Jahren keinen Eisgang mehr auf der Weser. Seitdem stellt sich der alte Zustand langsam wieder her.
Versandung
1399 beschrieb der Verdener Bischof Dietrich von Niem in seiner "Kronik", dass die Weser nach dem Absinken des Hochwassers im Frühjahr große Mengen steinigen und sandigen Bodens zurückließ. Ende des 16. Jahrhunderts beschloss der Rat der Stadt Bremen auf Antrag der Schiffergilde den Bau eines Hafens in Vegesack, weil ihre Schiffe aufgrund der Versandung der Unterweser die Stadt Bremen kaum noch anlaufen konnten. Aber auch der Hafen in Vegesack löste das Problem nicht dauerhaft. Schon bald mussten die Schiffe in Brake ihre Fracht löschen.
Die Frühjahrs- und Herbsthochwasser der Weser überschwemmten weite Teile des flachen Landes zwischen Minden und der Nordsee. Dabei lagerten sich schwerere Sinkstoffe dichter am Ufer ab als leichtere und schufen somit Dämme, die das Wasser irgendwann nicht mehr selbst überwinden konnte. Die dadurch entstandene Strömungsenergie sammelte sich im Flussbett selbst und die Weser grub sich immer tiefer ein. Der Auswasch wurde mit fortgespült. Bei Niedrigwasser lag der Wasserspiegel teilweise so tief, dass das Grundwasser der Uferregionen abgezogen wurde und Brunnen trocken fielen.
Bei Eisgang oder Hochwasser schaffte die Weser oftmals bis zu 10 Meter tiefe Kolke, hinter denen sie das ausgegrabene Material zu Sandbänken oder Inseln anhäufte. Dabei wechselte sie häufig ihr Flussbett und wurde unberechenbar für die Schifffahrt.
Die große Weserkorrektur
Die Stadt Bremen begann 1845 mit der Flusssanierung auf eigenem Staatsgebiet. 1847 hatte man den ersten Dampfbagger angeschafft, und versuchte mit dem Bau von Buhnen mit mäßigem Erfolg, den Fluss einzuengen und das Fahrwasser gemäß den Plänen Ludwig Franzius auf fünf Meter zu vertiefen. Erreicht wurde aber zunächst nur eine dauerhafte Tiefe von zwei Metern.
1874 wurde Franzius als Vertreter Bremens in eine Kommission eingesetzt, die sich mit der Förderung der Schifffahrt auf der Weser befassen sollte. Er sammelte zunächst mit wissenschaftlicher Genauigkeit Daten über die Weser und über ihr gesamtes Zuflussgebiet und erarbeitete aus seinen Erkenntnissen den Plan einer weiteren Vertiefung und einer Verengung des Strombettes trichterförmig von Bremen bis zur Mündung. Dabei setzte er sowohl auf das Ausbaggern mit technischen Mitteln wie auch auf die Räumkraft des Flusses selbst.
Nach anfänglichen Durchsetzungsschwierigkeiten verhalf Franzius das verheerende Hochwasser von 1881 zur Realisierung eines ehrgeizigen Plans: Die Weserschleife bei Lankenau-Gröpelingen, die "lange Bucht", sollte abgeschnitten und der Strom in ein neues Bett verlegt werden. Trotz ungesicheter Finanzierung wurde diese Regulierung bereits 1883 verwirklicht. Diese maßgeblichen Korrekturen der Weser werden auch Große Weserkorrektion genannt.
Noch während weitere Korrekturen an der Unterweser in vollem Gange waren und größere Schiffe die Weser bis Bremen noch nicht befahren konnten, wurde 1888 das Hafenbecken des Europahafens eingeweiht.
Das Fahrwasser der Unterweser wurde mittlerweile bis auf 12 Meter weiter vertieft, und während der Tidenhub bei Bremen vor der Weserkorrektur nur 73 Zentimeter im Durchschnitt von 10 Jahren (1870-79) betrug, verbesserte er sich bis 2004 auf 4,50 Meter.
Flusslauf
Bild:Weser-bei-Polle.jpg Bild:Weser2.JPG Bild:2005 066.JPG Die Weser beginnt in etwa 116,50 m ü. NN. als Oberweser in Hann. Münden. Dort entsteht sie aus dem Zusammenfluss von Werra und Fulda und fließt durch das Weserbergland bis zur Stadt Porta Westfalica. Direkt nach der "Hochzeit" der beiden Quellflüsse beginnt bei Hann. Münden das recht langgestreckte Oberweser-Durchbruchstal, das sich bis zum Weserknie westlich von Bad Karlshafen hinaufzieht. Dort wird die Weser zumeist als Grenzfluss zwischen Hessen und Niedersachsen von recht steilen Berghängen aus Buntsandstein eingerahmt, in die sich die Weser bis 300 m tief eingegraben hat. Nach dem Weserknie ist sie meistens Grenzfluss von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wobei bis zur Porta Westfalica weitere enge Talbereiche folgen, die oft von recht steilen waldbedeckten Hängen gesäumt werden. Von der Porta Westfalica, einem nur kurzen Durchbruchstal bei der gleichnamigen Stadt, fließt die Weser durch die Norddeutsche Tiefebene.
Bei Minden wird sie vom Mittellandkanal gekreuzt. Ab hier heißt sie Mittelweser. Etwas weiter nördlich fließt die Weser ab Stolzenau durch Niedersachsen. Die Mittelweser wird durch viele Staustufen, Wehre und Schleusen reguliert. Die Stauung wurde in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts durchgeführt, da es aufgrund der Ausbaggerung der Unterweser für den Überseeverkehr zu Grundwasserabsenkungen im Mittellauf kam. Außerdem sollte ein für die Binnenschifffahrt verlässlicher Wasserstand ab der Querung des Flusses durch den Mittellandkanal gewährleistet werden. Einige Flussschlingen wurden in diesem Zusammenhang durch Kanäle abgekürzt, so zu Beispiel bei Dörverden, wo 1911 die Lohofschleife durchschnitten wurde und ab 1914 am dort neu errichteten Stauwehr ein Wasserkraftwerk Strom erzeugt. Weitere Regulierungsdurchstiche und Stauwehre wurden bei Intschede (Gemeinde Blender) und Petershagen an der Einmündung der Ösper errichtet.
Als Unterweser, die Tidenstrom hat, bezeichnet man den Flussabschnitt ab der Bremer Wilhelm-Kaisen-Brücke. Der Tideneinfluss reicht allerdings noch einige Kilometer flussaufwärts bis zum Weserwehr (Weserkilometer 362,100). Die Unterweser fließt hier abwechselnd durch die Länder Bremen und Niedersachsen.
Nach 452 km mündet die Weser bei Bremerhaven in die Nordsee. Der Mündungstrichter (Ästuar) wird auch als Außenweser bezeichnet.
Kilometrierung der Weser
Bild:Unterweserkilometer-Null.jpg Die Oberweser beginnt in Hann. Münden bei Weserkilometer 0,000 und führt bis zum Wasserstraßenkreuz Minden bei Weserkilometer 204,445. Die hier beginnende Mittelweser endet wiederum knapp unterhalb der Wilhelm-Kaisen-Brücke, beim Teerhof in der Bremer Innenstadt bei Weserkilometer 366,720. Hier endet die durchlaufende Kilometerzählung der Weser und die Unterweser beginnt bei Unterweserkilometer 0,000. Bei Unterweserkilometer 1,375 (Nordwestkante der Eisenbahnbrücke in Bremen) endet die Binnenschiffstraße und beginnt die Seeschifffahrtstraße Unterweser. Diese geht bis Unterweserkilometer 85,248 (seewärtige Begrenzung zur Nordsee laut WaStrG). Hier endet die Weser als Fluss.
Weserinseln
- Die beiden Weserinseln Schleusenwerder und Werder in Hameln sind zusammen 0,8 Kilometer lang. Auf den Inseln befinden sich Bauwerke, die gastronomisch genutzt werden, und eine Schleusenanlage.
- Bei Landesbergen befindet sich in Höhe der Staustufe eine Weserinsel.
- Auf der Weserinsel Stadtwerder in Bremen liegen das Neue Museum Weserburg – das größte Museum für Gegenwartskunst in Deutschland –, die Hochschule für Nautik, mehrere Kleingartengebiete sowie Strandbäder an der Weser und am Werdersee. Die Insel, die nach der großen Weserkorrektur zur Halbinsel wurde, ist 4,3 Kilometer lang.
- Bremen: Eine weitere kleine und nicht bebaute Weserinsel befindet sich zwischen dem Kap-Horn-Hafen und dem Wendebecken Neustadt.
- Die einstige Weserinsel Elsflether Sand vor Elsfleth ist seit der Weserkorrektur eine Halbinsel, die von einem 3,1 Kilometer langen Radweg durchzogen wird. Sie ist über das Huntesperrwerk zugänglich.
- Harriersand gegenüber Brake-Harrien ist etwa 11 Kilometer lang und damit die längste Flussinsel Europas. Sie ist seit dem Jahr 1830 besiedelt. Vor der zweiten Weserkorrektur 1924–1932 bestand sie noch aus sieben kleinen, voneinander getrennten Inseln. Harriersand ist von Brake aus mit der Personenfähre Guntsiet und von Rade aus über eine Straßenbrücke zu erreichen.
- Vor dem Ort Rodenkirchen (Gemeinde Stadland) liegt die Strohauser Plate. Die als Natura 2000-Gebiet geschützte Weserinsel dehnt sich in Nord-Süd-Richtung über sechs Kilometer und in Ost-West-Richtung an der breitesten Stelle über 1,3 Kilometer aus und darf nur im Rahmen von geführten Exkursionen betreten werden.
- Wesermündung in Höhe Bremerhaven-Weddewarden: Die kleinen Inseln Langlütjen I und Langlütjen II wurden in den Jahren 1876–1880 als kaiserliche Forts ausgebaut. Während beider Weltkriege wurden die Bollwerke mit starken Abwehrgeschützen versehen. Von September 1933 bis Januar 1934 befand sich auf Langlütjen II ein Konzentrationslager.
- Die Tegeler Plate dehnt sich über mehr als 200 Hektar in der Wesermündung aus und ist die zentrale Kompensationsfläche für den Bau des Containerterminals III in Bremerhaven. Die Wahl fiel auf dieses Gebiet, weil es in der Brackwasserzone der Weser liegt und die Möglichkeit bot, den Zustand von Natur und Landschaft aufzuwerten. Da die Tegeler Plate in der Außenweser liegt, kann man sie nicht mehr als Flussinsel bezeichnen.
Hydrologie
Wasserführung
Das Wassereinzugsgebiet der Weser umfasst eine Fläche von 46.306 Quadratkilometern, einschließlich des 12.440 Quadratkilometer großen Einzugsgebietes von Werra und Fulda.
Die Oberweser unterliegt als typischer Mittelgebirgsfluss starken Schwankungen in der Wasserführung. Im Winterhalbjahr kommt es hier nicht selten zu Hochwassern, im Sommer dagegen oft zu extremem Niedrigwasser. Für den Pegel Porta Westfalica am Übergang zur Mittelweser beträgt die mittlere Wasserführung rund 180 Kubikmeter in der Sekunde, die niedrigste 63 und die höchste 830. Am Beginn der Oberweser, am Pegel Hann. Münden, sind Niedrigwasserabflüsse um 30 Kubikmeter in der Sekunde keine Seltenheit. Bei mittlerem Niedrigwasserstand beträgt die Fließgeschwindigkeit etwa 0,8 Meter in der Sekunde.
Die Mittelweser zwischen Minden und der Tidegrenze in Bremen führt bereits deutlich mehr Wasser. Der Pegel Intschede (südlich von Bremen) registriert eine mittlere Wasserführung von 320 Kubikmeter in der Sekunde. Die niedrigste liegt bei 120 und die höchste bei 1.200 Kubikmetern in der Sekunde. Bei mittlerem Niedrigwasserstand beträgt die relativ geringe Fließgeschwindigkeit etwa 0,5 - 0,7 Meter in der Sekunde, bedingt durch die Staustufen in der Mittelweser. Die "Reisedauer" eines Wasserkörpers von Hann.Münden bis Bremen schwankt je nach Wasserführung zwischen 2,5 und 6 Tagen, im Mittel etwa 4 Tage.
Wasserstand und Fließgeschwindigkeit der Seewasserstraße Unterweser wird von den Gezeiten bestimmen, dem Tidenhub. Die Wassermenge in der Unterweser beträgt bei mittlerem Abfluss und mittlerer Tide beim Bremer Weserwehr 327 Kubikmeter in der Sekunde und steigt kontinuierlich bis zu einem Wert von ca. 6.600 Kubikmeter in der Sekunde bei Bremerhaven. Durch den ständigen Gezeitenwechsel braucht jedoch ein Wasserkörper zwischen 2 und 24 Tage, um die relative kurze Strecke bis zur Nordsee zu überwinden.
Wassergüte
Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Weser ein sehr fischreicher Fluss. Mit der zunehmenden Industrialisierung und dem Bevölkerungswachstum verschlechterte sich die Wasserqualität jedoch zunehmend. Auch der Bau von Kläranlagen konnte daran nichts ändern. Der erweiterte Kaliabbau an Werra und Fulda führte zu starker Versalzung des Flusses.
Nach dem zweiten Weltkrieg nahm die Wasserqualität der Weser weiter rapide ab und erreichte bis Ende der 1980er Jahre die Gewässergüteklasse III-IV (sehr stark verschmutzt) und streckenweise sogar IV (übermäßig verschmutzt).
Der Aus- und Neubau von kommunalen und industriellen Kläranlagen sowie Verfahrensverbesserungen der Industrie und Reduzierung des Kaliabbaus sorgten dafür, dass sich die Wasserqualität allmählich wieder verbesserte. Nach dem aktuellen Bericht zur Biologischen Gewässergüte der Weser entspricht die Wasserqualität zum Teil wieder der Güteklasse II (mäßig belastet), in einigen Abschnitten aber noch II-III (kritisch belastet), wobei die Versalzung immer noch eine Rolle spielt.
Flora und Fauna
Ökologisch betrachtet durchfließt die Weser vier grundlegend unterschiedliche Lebensräume der Flora und Fauna. Ist das Weserbergland von Hann. Münden bis Porta Wesfalica überwiegend durch zusammenhängende Fichten-, Buchen- und Eichenwälder mit einem reichen Wildbestand geprägt, kennzeichnet die Mittelweserregion von Minden bis Bremen eine weite Marschenlandschaft mit vorwiegend landwirtschaftlich ausgerichteten Strukturen und teilweise hohem Waldanteil. Heide und Moore sind für diesen Flussabschnitt ebenfalls charakteristisch. Hier vollführt der Strom zahlreiche Windungen und bildet Altarme mit hohem Fischbesatz und ufernahem Lebensraum für Tier und Pflanze.
Die Ufer der Unterweser werden von weiten, fast baumlosen Marschengebieten begleitet. Hier haben die regelmäßigen Hochwasser, die ungehindert durch Deiche bis an die Geestränder reichten, eine eigene Landschaft geprägt. Mitgeführter und abgelagerter Sand, Schlick, Ton und Lehm formten das heutige Landschaftsbild zwischen Bremen und der Nordsee mit Niederungs- und Hochmooren im Übergangsbereich von Geest und Marsch.
In vorgeschichtlicher Zeit mündeten Weser und Jade gemeinsam im Bereich des Jadebusens in die Nordsee. Beide Flüsse veränderten über Jahrhunderte hinweg mehrfach ihren Verlauf und schwemmten große Massen von Sand und Schlick in ihre Mündungsbereiche. Das Wattenmeer entstand und damit ein einzigartiger Lebensraum für die Tierwelt. Zahlreiche Robbenbänke befinden sich heute an und in der Außenweser.
Die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie aus dem Jahr 1992 verpflichtet die Bundesländer, Gebietsvorschläge zum Schutz bestimmter Lebensraumtypen sowie Habitate von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten nach Brüssel zu melden. Ausgewählte Gebiete aus den nationalen Vorschlägen sollen dann zusammen mit den nach der EU-Vogelschutzrichtlinie gemeldeten Vogelschutzgebieten das europaweite Schutzgebietssystem Natura 2000 bilden. In dieses Projekt sind bereits einige Gebiete an der Weser eingebunden, zum Beispiel die Strohauser Plate.
Wie vielfältig die Flora und Fauna an der Oberweser ist, zeigte die Begehung eines etwa 14 Kilometer messenden Transsektes südlich von Beverungen im Juni 2000. Die von mehr als 30 Spezialisten für Flechten, Moose, Gefäßpflanzen, Weichtiere, Insekten, Amphibien und Vögel erfasste Flora und Fauna belegte in diesem Wesertalabschnitt 576 Pflanzenarten (darunter 62 Moose und 487 Gefäßpflanzen) und 389 Tierarten (darunter 30 Libellen, 60 Käfer, 33 Schmetterlinge und 58 Vögel).
Im Rahmen einer Voruntersuchung zum Bau einer Fischtreppe am Wehr der Pfortmühle in Hameln im Jahr 2001 wurden 28 Fischarten ermittelt, neben den bekannten Wanderfischen wie Aal und Lachs auch zahlreiche andere Fischarten, die die Weser und ihre Nebenflüsse bewandern.
Fischerei
Schon lange vor der Industrialisierung wurde auf der gesamten Weser gewerbsmäßiger Fischfang mit Senknetzen betrieben. Viele erhaltene Fischer-Häuser in Orten an der Unter- und Mittelweser zeugen noch heute von einem gewissen Wohlstand. Größere Bedeutung erlangte die Fischerei an der Unterweser aber erst, als der Geestemünder Friedrich Busse 1884 einen Hochseefischdampfer bei der Bremerhavener Wencke-Werft in Auftrag gab und nach dessen Indienststellung zu einem bedeutenden Fischhändler wurde. 1888 gab es in Geestemünde eine erste Fischauktion nach englischem Vorbild. 1895 bestand die Geestemünder Hochseeflotte bereits aus 28 Schiffen.
1891 versuchte auch die Stadt Bremerhaven durch den Bau eines neuen Hafens mit Lagerschuppen und Fischversteigerungshalle mit Pack- und Eisräumen an der Westkaje, an dem Fischereigeschäft zu partizipieren. Zunächst erfolgreich, scheiterte dies jedoch wegen der Schleusungen in den Bremerhavener Hafen und den damit verbundenen hohen Kosten und geringeren Erlösen auf dem Markt.
Geestemünde jedoch baute zwischen 1891 und 1896 den zwar tideabhängigen aber schleusenfreien Fischereihafen I aus und vergrößerte bis 1914 seine Fischereiflotte auf 93 Fischdampfer. In den 1930er Jahren erreichte die Flotte mit 215 Schiffen und 7.000 in 21 Hochseefischereireedereien beschäftigten Menschen einen vorübergehenden Höhepunkt.
Nach dem zweiten Weltkrieg kam Geestemünde zu Bremerhaven, das daraufhin bis 1960 zum größten Fischereihafen Europas wuchs. Durch die Erweiterungen der Fischereizonen Islands und Norwegens auf 200 Seemeilen gingen bis 1984 die wichtigsten Fischgründe und mehr als 2.000 Arbeitsplätze in der Hochseefischerei und etwa 4.000 Arbeitsplätze im fischverarbeitenden Gewerbe verloren. In Bremerhaven gibt es jetzt nur noch drei Fischereischiffe.
An Ober- und Mittelweser verursachte die Versalzung, die zwischen 1945 und 1990 durch den Kalibergbau an der Werra verursacht wurde, einen starken Rückgang des Fischbesatzes. Heute sorgen Sportfischerverbände und örtliche Angelvereine durch regelmäßigen Einsatz von Jungfischen für einen ausgeglichenen Besatz.
Schiffsverkehr
Lastschifffahrt
Die Weser ist vom Zusammenfluss von Werra und Fulda bis zur Mündung durchgehend schiffbar. Wie groß die Schiffe maximal sein und wie viel Tiefgang sie haben dürfen, ist in den einzelnen Abschnitten unterschiedlich.
Die Oberweser darf von Schiffen oder Schubverbänden mit einer Höchstlänge von 85 und einer Höchstbreite von 11 Metern befahren werden. Der maximal erlaubte Tiefgang ist pegelabhängig. Vom aktuellen Pegelstand muss ein streckenweise unterschiedlicher "Sicherheitsabstand" abgezogen werden. Dieser beträgt für die Strecken Hann. Münden – Karlshafen 17, Karlshafen – Bodenwerder 5, Bodenwerder – Hameln 28 und Hameln – Minden 31 Zentimeter. Die aktuellen Pegelstände müssen von den Schiffsführern beim Wasser- und Schifffahrtsamt abgefragt werden.
Die Befahrung der Mittelweser zwischen Minden und Bremen ist Großmotorgüterschiffen (GMS) bis 85 Metern Länge und 11,45 Metern Breite und 1.350-Tonnen-Europaschiffen mit 95 Metern Länge und 8,25 Metern Breite erlaubt, wobei das Europaschiff einen maximalen Tiefgang von 2,80 Metern und das GMS einen solchen von 2,50 Metern nicht überschreiten darf.
Die Unterweser darf auch von Seeschiffen befahren werden, tidenunabhängig mit einem maximalen Tiefgang von 9 Metern im Abschnitt Bremen – Brake, 11,60 Metern zwischen Brake und Nordenham und 13 Metern auf der Strecke Nordenham – Bremerhaven. Hinzu kommt ein mittlerer Tidenhub von 4,50 Metern.
Der 14-Meter-Ausbau der Außenweser ab Bremerhaven wurde 2003 fertiggestellt.
Personenschifffahrt
Auf der gesamten Weser verkehren Personenschiffe, darüber hinaus auch auf der Fulda zwischen Hann. Münden und Kassel. An die Personenschiffe, die auf der Oberweser verkehren, werden aufgrund der geringen Wassertiefe besondere Anforderungen gestellt. So darf auf der Strecke Hann. Münden – Bad Karlshafen der Tiefgang 45 Zentimeter nicht überschreiten, um auch bei niedrigem Wasserstand den Linienverkehr bedienen zu können. Zum Beispiel hat das 1993 in Dienst gestellte Fahrgastschiff Hessen nur einen Tiefgang von 30 Zentimetern und besitzt eine nach beiden Seiten ausfahrbare Gangway. An den Anlegestellen, die keine Anlegebrücken mehr haben, "ankert" das Schiff in der Flussmitte, indem vier Stempel hydraulisch auf den Grund abgesenkt werden. Das derart aufgebockte Schiff verharrt unbeweglich im Wasser. Ein Anlegezwang gegen die Strömung entfällt somit, ebenso das Festmachen am Anleger.
Sportschifffahrt
Auf der Weser ist für motorgetriebene Sportboote, bis auf die Stadtgebiete und Schleusenbereiche, eine Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h erlaubt. In den Stadtgebieten beträgt die erlaubte Geschwindigkeit 12 km/h zu Tal und zu Berg 18 km/h. Aufgrund der relativ geringen Strömung und der hohen erlaubten Geschwindigkeit ist die Weser ein ideales Gebiet für die Sportschifffahrt.
Besonders die Oberweser ist beliebt bei Kanusportlern und Wasserwanderern. Durch die Fließgeschwindigkeit der Weser von durchschnittlich 4,5 km/h bei normalem Wasserstand kann auch der Freizeitsportler längere Strecken ohne übermäßigen Kraftaufwand zurücklegen. Zahlreiche Bootsverleihe tragen dieser Tatsache Rechnung und bieten neben dem Verleih von Kajaks und Kanadiern auch einen Rückholservice an.
Wasserstraßenkreuz Minden
Seit 1916 wird die Weser in Minden vom Mittellandkanal überquert. 1998 kam eine zweite Trogbrücke hinzu, um dem gestiegenen Schiffsverkehr und den Ausbau des Kanals auf neue, größere Schiffsklassen Rechnung zu tragen. Drei Schleusen bilden zwei Verbindungen zwischen Weser und Mittellandkanal, es muß dabei eine Höhendifferenz von 12m überwunden werden. Das ist zum einen der Nordabstieg über die Schachtschleuse und zum anderen der Südabstieg über zwei Schleusen und dem auf halber Höhe liegenden Hafenbecken. Weiterhin gibt es am Wasserstraßenkreuz ein Pumpwerk, mit dem Weserwasser in den Kanal gepumpt wird, um dessen Wasserstand konstant zu halten.
Durch das Wasserstraßenkreuz Minden erhält die Weserschifffahrt eine direkte Verbindung in Richtung Westen zum Rhein und dem Ruhrgebiet sowie der Ems und nach Osten zur Elbe und über das Wasserstraßenkreuz Magdeburg und den Elbe-Havel-Kanal weiter bis nach Berlin und zur Oder.
Staustufen und Schleusen
Verzeichnis der Schleusen
| Ort, Bezeichnung | Stromkilometer | Nutzungslänge | Hubhöhe |
|---|---|---|---|
| Hameln, Schleppzugschleuse | | <center>222 m | <center>3,17 m |
| Petershagen | <center>223,1 km | <center>215 m | <center>6,00 m |
| Schlüsselburg | <center>238,4 km | <center>214 m | <center>4,50 m |
| Landesbergen | <center>251,8 km | <center>221 m | <center>5,50 m |
| Drakenburg | <center>284,9 km | <center>223 m | <center>6,40 m |
| Drakenburg, Prahmschleuse | <center>277,7 km | <center>33 m | <center>6,40 m |
| Dörverden, Schleppzugschleuse | <center>313,9 km | <center>225 m | <center>4,60 m |
| Dörverden, Kleine Schleuse | <center>313,6 km | <center>85 m | <center>4,60 m |
| Dörverden, Prahmschleuse | <center>308,8 km | <center>28 m | <center>4,60 m |
| Langwedel | <center>332,6 km | <center>214 m | <center>5,50 m |
| Hemelingen, Schleppzugschleuse | <center>362,0 km | <center>350 m | <center>2,09 m - 5,52 m |
| Hemelingen, Kleine Schleuse | <center>362,0 km | <center>67 m | <center>2,09 m - 5,52 m |
Befeuerung der Unterweser
| Bild:Leuchtturm Brake.JPG | Bild:Bremerhaven Oberfeuer 04.jpg |
Die ersten Leuchttonnen mit Gasfüllung wurden 1830 mit Hilfe des Tonnenlegers Barsen in der Außenweser eingebracht. 1853 wurde mit dem Bau des großen Leuchtturms an der Bremerhavener Columbuskaje nach den Plänen des Architekten Simon Loschen begonnen. Der neugotische Backsteinturm wurde 1855 fertig gestellt und diente bis 1986 der Befeuerung der Unterweser. Seit 1984 steht er unter Denkmalschutz. 1855 bis 1856 folgte der Bau des Leuchtturmes Hohe Weg.
1874 wurden die ersten Feuerschiffe in der Außenweser ausgelegt. Der berühmte Leuchtturm Roter Sand in der Außenweser wurde 1885 in Betrieb genommen, 1887 folgten die Leuchttürme auf dem Eversand. 1907 wurde das Befeuerungssystem der Außenweser durch Auslegen des Feuerschiffes Norderney erweitert und eine erste Leuchtbake an der Robbenplate errichtet, die 1928 durch einen Leuchtturm ersetzt wurde. Es folgten die Leuchttürme Solthörn (1904) und Brinkamahof (1912).
1953 begann man mit ersten Landradarversuchen an Elbe und Weser. 1965 war der Aufbau einer Landradarkette an der Außenweser abgeschlossen. Die provisorische Radarzentrale befand sich zunächst in Weddewarden, ab 1965 in Bremerhaven. 1964 war der Leuchtturm Alte Weser fertig gestellt und die letzte Besatzung verließ den Leuchtturm Roter Sand. Eine weitere Radarkette und der neue UKW-Betriebsfunk verbesserten ab 1965 die Sicherung der Schifffahrt bei unsichtigem Wetter.
1966 ging der Leuchtturm Tegeler Plate in Betrieb und ersetzte das Feuerschiff Bremen. In diesem Jahr wurden erste Versuche mit der Fernsteuerung im Seezeichenbetrieb durchgeführt, nach deren Abschluss 1973 alle Besatzungen von den Leuchttürmen abgezogen wurden. Im folgenden Jahr begann man mit der Errichtung von Richtfeuerlinien an der Unterweser mit Ober- und Unterfeuer und ab 1975 zusätzlich mit dem Aufbau einer Radarkette zwischen Bremerhaven und Huntemündung. Diese Radarkette wurde 1981 in Betrieb genommen.
In den Folgejahren wurden die Radarstationen an der Außenweser nach und nach gegen neuere Technik ausgetauscht oder an andere Standtorte verlegt, ab 1989 die Radarkette Unterweser bis Bremen erweitert und dort eine weitere Radarzentrale errichtet.
Tourismus
Von touristischer Bedeutung ist das Weserbergland mit Hann. Münden, Reinhardswald, Solling, Bad Karlshafen, Höxter, Hameln sowie die verbliebenen Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert im Baustil der Weserrenaissance, von denen sich viele entlang der Ober- und Mittelweser befinden. An der Unterweser bietet die Wesermarsch mit den Städten Bremen, Bremerhaven und Brake sowie zahllosen Sielen, Kanälen und reetgedeckten Häusern touristische Höhepunkte. Im Wesertal verläuft der Weserradweg, inzwischen einer der beliebtesten Radfernwege in Deutschland.
Schlösser und Burgen
Bild:Schloss Veckerhagen.jpg Bild:Kaiser-Wilhelm-Denkmal-Porta 2.jpg
- Tillyschanze in Hann. Münden, Bastion mit Aussichtsturm 1885, linke Flussseite
- Bramburg bei Hemeln, Ruine einer Schutzburg 1063, rechte Flussseite
- Jagdschloss Karls von Hessen-Kassel in Veckerhagen, Weserrenaissance 1690, linke Flussseite
- Krukenburg in Bad Karlshafen – Helmarshausen, Ruine einer Kirchenburg 1225, linke Flussseite
- Schloss Würgassen in Beverungen, Weserrenaissance 1698, rechte Flussseite
- Schloss Wehrden in Beverungen, zu Corvey, Weserrenaissance 1699, rechte Flussseite
- Schloss Fürstenberg , Weserrenaissance 1590, Porzellanmuseum, rechte Flussseite
- Schloss und ehemaliges Kloster Corvey, 815 bzw. 1158 erbaut, linke Flussseite
- Tonenburg in Höxter – Albaxen, 1315, linke Flussseite
- Schloss Bevern, Vierflügelanlage Weserrenaissance 1612, rechte Flussseite
- Burg Everstein in Polle, Ruine der Aschenputtel-Burg 1265, linke Flussseite
- Burg Vlotho, Reste einer Wehrburg aus dem 13. Jahrhundert, linke Flussseite
- Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, 1896 vollendet, linke Flussseite
- Schloss Petershagen, Weserrenaissance 1547, linke Flussseite
- Burg Schlüsselburg, 1335, linke Flussseite
- Schloss Hoya in Grafschaft Hoya, jetzt Amtsgericht, linke Flussseite
Klosteranlagen
- ehemaliges Augustinerinnenstift Hilwartshausen, 960 gegründet, Teile erhalten, linke Flussseite
- ehemalige Benediktinerabtei Bursfelde, 1093 gegründet, erhalten, rechte Flussseite
- ehemaliges Benediktinerinnenkloster Lippoldsberg , etwa 1056 gegründet, romanische Pfeilerbasilika erhalten, rechte Flussseite
- Benediktinerinnenabtei Herstelle, 1899 gegründet, bestehend, linke Flussseite
- ehemalige Benediktinerabtei Corvey bei Höxter, 815 gegründet, Teile erhalten, linke Flussseite
- ehemaliges Benediktinerinnenkloster Kemnade in Bodenwerder, 960 gegründet, romanische Klosterkirche erhalten, rechte Flusseite
- ehemaliges Kanonissenstift Möllenbeck bei Rinteln, 896 gegründet, erhalten, linke Flussseite
- ehemaliges Benediktinerinnenkloster St. Marien in Porta Westfalica, 993 gegründet, wenig später nach Minden verlegt, Reste erhalten, linke Flussseite
- ehemaliges Benediktinerinnenkloster St. Marien (um 1000), ehemaliges Benediktinerkloster St. Mauritii (1042) und ehemaliges Dominikanerkloster St. Pauli (1233) in Minden, alle bis 1539 aufgelöst, erhalten, rechte Flussseite
- Birgittenkloster in Bremen, Neugründung 2002, bestehend, rechte Flussseite
Weserroute
Ab Hann. Münden begleitet 39,9 Kilometer lang die B 80 die Weser auf der linken Seite bis Bad Karlshafen, weiter die B 83 auf 78,4 Kilometern bis Hameln. Sie wechselt hier die Flussseite und folgt weitere 21,9 Kilometer lang dem Weserlauf bis in die Nähe von Rinteln. Nun übernehmen die B 238 und in Folge die B 514 wieder linksseitig für 22,8 Kilometer das Geleit bis Bad Oeynhausen.
Die B 61 mit 33,4 und weiter die B 215 mit 75,0 Kilometern begleiten die Weser nun bis kurz hinter Verden (Aller) und haben dabei wieder auf die rechte Flussseite gewechselt. Weiter geht es auf der A 27 bis Bremerhaven (94,8 Kilometer) und damit zur Wesermündung.
Durch zahlreiche "Abkürzungen" ist die Weserroute insgesamt nur 366,2 Kilometer lang und damit rund 86 Kilometer kürzer als der Flusslauf. Auf weiten Strecken an Ober- und Mittelweser ist sie identisch mit der Deutschen Ferienstraße Straße der Weserrenaissance.
Listen
Nebenflüsse
Quellflüsse: Der Zusammenfluss der Quellflüsse bildet den Ursprung der Weser (Weserkilometer 0 (Null))
Nebenflüsse (Reihenfolge weserabwärts):
|
|
Städte
vom Ursprung der Weser (Zusammenfluss von Fulda und Werra) flussabwärts gesehen:
| Bild:Weserhb.jpg | Bild:Wesermündung uf.JPG |
Brücken, Fähren und Tunnel
Von der Quelle bis zur Mündung. Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Straßenbrücken. Fähren sind kursiv dargestellt; dabei handelt es sich bis auf einige Ausnahmen (an der Unterweser) um Gierseilfähren. Bild:Faehre Veckerhagen.jpg Bild:Weserfähre Berne.JPG
- Hann. Münden (B 3/B 80)
- Veckerhagen – Hemeln (ganzjährige Fähre)
- Oedelsheim (saisonale Fähre)
- Gieselwerder (L 763)
- Lippoldsberg (saisonale Fähre)
- Wahmbeck – Gewissenruh (saisonale Fähre)
- Bad Karlshafen (Straße)
- Die Straßenbrücke (K 61) zwischen Herstelle und Würgassen wurde am 21. Oktober 1982 eingeweiht.
- Die Straßenbrücke (B 241) zwischen Beverungen und Lauenförde wurde 1902 eröffnet, 1945 gesprengt und 1950 wiedererrichtet. Zur Fünfzigjahrfeier des Wiederaufbaus stiftete die Beverunger Werbegemeinschaft beim Blütenfest 2000 eine Beleuchtung für diese Brücke.
- Wehrden (Eisenbahn)
- Boffzen (Eisenbahn)
- Höxter (L 755, Eisenbahn)
- Lüchtringen (K 46)
- Holzminden 2x (Straße, B 64)
- Polle (Fähre)
- Bodenwerder 3x (L 580, B 240, Eisenbahn)
- Daspe – Hehlen (K 8)
- Hajen (Fähre)
- Grohnde (Fähre)
- Kirchohsen – Hagenohsen 2 x (L 424, Eisenbahn)
- Hameln 2x (Straße, B 1/B 83)
- Hessisch-Oldendorf (L 434)
- Großenwieden – Rumbeck (Fähre)
- Rinteln 2 x (B 238, L 435)
- Die Straßenbrücke bei Eisbergen wurde 1927 gebaut.
- Vlotho – Uffeln 2x (L 778, Eisenbahn)
- Bad Oeynhausen 2x (A 2/E 30, Eisenbahn)
- Die Straßenbrücke (L 780) bei Porta Westfalica wurde am 29. Mai 1954 als erste vollständig geschweißte Brücke Europas dem Verkehr übergeben.
- In Minden überqueren sechs Brücken die Weser, davon drei Straßenbrücken (B 65, L 534, L 764), eine Eisenbahnbrücke, eine Fußgängerbrücke und eine Kanalbrücke. Die älteste hölzerne Weserbrücke in Minden wurde bereits 1232 erwähnt und 1594-1597 durch eine Steinbrücke ersetzt. Diese Steinbrücke wurde 1813 von französischen Truppen gesprengt, später notdürftig repariert und 1871-1874 durch eine Eisenbrücke ersetzt. Am 11. Mai 1915 wurde eine neue Weserbrücke ohne Pfeiler eröffnet, die 1945 gesprengt und bis 1947 wieder instandgesetzt wurde. Ab 1969 wurden zwei neue Straßenbrücken nördlich und südlich des Stadtzentrums erbaut.
- Die Straßenbrücke (L 770) bei Petershagen wurde 1970 gebaut.
- Schlüsselburg (K 1)
- Stolzenau (B 441/B 215)
- Landesbergen 2x (Straße)
- Nienburg 4x (K 3, Fußgänger, B 6/B 214, Eisenbahn)
- Drakenburg (K 2)
- Schweringen – Gandesbergen 2x (Straße)
- Hoya (L 330)
- Groß-Hutbergen bei Verden (L 203)
- Langwedel (K 9)
- Die Straßenbrücke (L 156) zwischen Achim-Uesen und Werder wurde am 28. August 1928 eröffnet. An dieser Brücke wurden 1966 Szenen von Richard Lesters Antikriegsfilm "Wie ich den Krieg gewann" gedreht; in dem Film, der hauptsächlich durch die Mitwirkung von John Lennon Popularität erlangte, verkörpert die Ueser Brücke übrigens eine Rheinbrücke.
- Bremen (10 Weserquerungen):
- Eisenbahnbrücke (Bahnlinie Bremen–Osnabrück) Weserkilometer 357,200
- Autobahnbrücke (A 1 "Hansalinie"/E 22) Weserkilometer 358,500
- Weserwehr (Fußgänger-und Radfahrerquerung) Weserkilometer 362,100
- Erdbeerbrücke (Straße) Weserkilometer 362,950
- Sielwallfähre (Personenfähre) Weserkilometer 365,400
- Wilhelm-Kaisen-Brücke (Straße) Weserkilometer 366,670
- Teerhofbrücke (Fußgänger) Unterweserkilometer 0,400
- Bgm.-Smidt-Brücke (Straße) Unterweserkilometer 0,625
- Stephanibrücke (B 75) Unterweserkilometer 1,250
- Eisenbahnbrücke (Bahnlinie Bremen–Oldenburg, die letzte Weserbrücke und bis zum Bau des Wesertunnels Dedesdorf die letzte feste Weserquerung) Unterweserkilometer 1,375
- Lemwerder – Vegesack (Fähre) Unterweserkilometer 20,500
- Blumenthal – Motzen (Fähre) Unterweserkilometer 22,000
- Farge – Berne (Fähre) (B 74) Unterweserkilometer 25,300
- Brake – Harriersand (Personenfähre) Unterweserkilometer 39
- Brake-Golzwarden – Sandstedt (Fähre, für 2005 angekündigte Stilllegung zunächst abgewendet durch Privatisierung) Unterweserkilometer 43
- Nordenham (Wesertunnel Dedesdorf seit 2004) Unterweserkilometer 52
- Bremerhaven – Blexen (Fähre) Unterweserkilometer 64–66
Eisenbahnstrecken am Weserlauf
Im Gegensatz zum Rhein, dessen Flusslauf auf weiten Strecken beidseitig von Eisenbahnlinien begleitet wird, gibt es an der Weser keine durchgehende Eisenbahnverbindung. An den Ufern der Oberweser ist oft kein Platz für die notwendige Trassierung und an der Mittelweser behindern die zahlreichen Weserschleifen eine flussnahe Streckenführung. Nur folgende Teilstrecken verlaufen wesernah:
- Strecke: Northeim – Ottbergen, Teilstück Lippoldsberg – Wehrden mit Halt in Bad Karlshafen und Lauenförde/Beverungen
- Strecke: Altenbeken – Kreiensen, Teilstück Godelheim – Holzminden mit Halt in Godelheim, Höxter, Lüchtringen und Holzminden
- Strecke: Bad Pyrmont – Hannover, Teilstück Kirchohsen – Hameln mit Halt in Kirchohsen und Hameln
- Strecke: Hildesheim – Bad Oeynhausen, Teilstück Hameln – Bad Oeynhausen mit Halt in Hameln, Hessisch Oldendorf, Rinteln, Vlotho und Bad Oeynhausen
- Strecke: Osnabrück – Hannover, Teilstück Bad Oeynhausen – Minden mit Halt in Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden
- Strecke: Minden – Nienburg mit Halt in Minden, Lahde, Leese, Landesbergen und Nienburg
- Strecke: Hannover – Bremen, Teilstück Nienburg – Bremen mit Halt in Nienburg, Verden, Langwedel, Achim und Bremen
- Strecke: Bremen – Nordenham, Teilstück Berne - Nordenham mit Halt in Berne, Elsfleth, Brake, Rodenkirchen und Nordenham
Weserkraftwerke
Bild:Kraftwerk Farge.JPG Elektrizitätswerke, die das Wasser der Weser nutzen:
| Ort | Betreiber | Energiequelle | in Betrieb |
|---|---|---|---|
| Würgassen | <center>E.ON | <center>Siedewasserreaktor | <center>bis 1995 |
| Grohnde | <center>E.ON | <center>Druckwasserreaktor | <center>ja |
| Hameln Pfortmühle, Werder | <center>GWS Stadtwerke GmbH | <center>Wasser | <center>ja |
| Petershagen | <center>E.ON | <center>Wasser | <center>ja |
| Minden, Schachtschleuse | <center> | <center>Wasser | <center>nein |
| Schlüsselburg | <center>E.ON | <center>Wasser | <center>ja |
| Landesbergen | <center>E.ON | <center>Wasser, Erdgas | <center>ja |
| Drakenburg | <center>E.ON | <center>Wasser | <center>ja |
| Dörverden | <center>E.ON | <center>Wasser | <center>ja |
| Langwedel | <center>E.ON | <center>Wasser | <center>ja |
| Bremen-Hemelingen | <center>Greenpeace ernergy | <center>Wasser | <center>wieder ab ca. 2009 |
| Bremen-Hastedt | <center>SWB Synor | <center>Steinkohle | <center>ja |
| Bremen-Industriehäfen | <center>SWB Synor | <center>Steinkohle, Erdgas | <center>ja |
| Farge | <center>E.ON | <center>Steinkohle | <center>ja |
| Stadland | <center>E.ON | <center>Druckwasserreaktor | <center>ja |
Literatur
- N. Aschebeck und W-D. Stock: Eine Flußfahrt von der Aller bis zur Nordsee, Fischerhude 1998.
- G. Bessell: Geschichte Bremerhavens, Bremerhaven 1989.
- Heinz Conradis: Der Kampf um die Weservertiefung in alter Zeit, in Bremisches Jahrbuch, Bd. 41, Bremen 1944.
- J. W. A. Hunichs: Practische Anleitung zum Deich-, Siel- und Schlengenbau, Erster Theil, von den Sielen, Bremen 1770.
- Kuratorium f. Forschung im Küsteninginieurswesen: Die Küste, Archiv f. Forschung und Technik an der Nord- und Ostsee, Heft 51, 1991.
- K. Löbe: Das Weserbuch, Hameln 1968.
Siehe auch
Weblinks
| Bild:Commons-logo.svg | WikiCommons: Weser – Bilder, Videos oder Audiodateien |
| Bild:Commons-logo.svg | WikiCommons: Bremen – Bilder, Videos oder Audiodateien |
| Bild:Commons-logo.svg | WikiCommons: Bremerhaven – Bilder, Videos oder Audiodateien |
- Pegelstände der Weser
- www.weser.nrw.de
- http://www.weser.org/
- Wasser- und Schifffahrtsamt Minden > Wasserstraßen > Weser
- Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes > Wasserstraßen > Gliederung Bundeswasserstraßen > Hauptstrecken Abkürzungen
- Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen > Wasserstraßen > Wasserstraßen > Weser
- Adamus: Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum
- Revierbeschreibung für Sportboote auf der Weser: von km 341 bis 362
Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal | Dahme | Datteln-Hamm-Kanal | Donau | Dortmund-Ems-Kanal | Elbe | Elbe-Havel-Kanal | Elbe-Lübeck-Kanal | Elbe-Seitenkanal | Havelkanal | Havel-Oder-Wasserstraße | Küstenkanal | Main | Main-Donau-Kanal | Mittellandkanal | Mosel | Neckar | Oder | Oder-Spree-Kanal | Peene | Rhein | Rhein-Herne-Kanal | Ruhr | Saale | Saar | Teltowkanal | Untere Havel-Wasserstraße | Wesel-Datteln-Kanal | Weser
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