Weltrotkreuztag
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Der Weltrotkreuztag ist ein inoffizieller internationaler Gedenktag. Er wird am 8. Mai, dem Geburtstag von Henri Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, begangen.
Die Ursprünge des Gedenktags liegen im Jahr 1922. Damals gab es in der Tschechischen Republik innenpolitische Konflikte. An Ostern dieses Jahres rief die tschechische Rotkreuzgesellschaft eine dreitägige Waffenruhe aus. Daraus entstand die Idee, jedes Jahr einen Tag des Friedens auszurufen.
Dieser Tag wurde "Rotkreuz-Frieden" genannt. Die Nationalen Rotkreuzgesellschaften beschlossen 1938 auf der 16. Internationalen Konferenz in London, alljährlich einen Tag als Initiative für den Frieden zu begehen und wählten dafür den 8. Mai aus, den Geburtstag des Gründers des Roten Kreuzes, Henry Dunant.
Begangen wurde er erstmalig 1948 in der ganzen Welt. Er wurde noch mehrmals umbenannt, bis er 1984 den heutigen Namen Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag erhielt.



