Weißer Ackerling
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Agrocybe molesta | ||||||||||||
| (Lasch) Singer 1978 |
Der Weiße Ackerling (Agrocybe molesta), fälschlicherweise auch Ackerschirmpilz genannt, ist der größte und einzige wirklich rein-weiße Ackerling.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
- Der Hut wird 12 cm breit, ist weiß bis leicht gelbweißlich. Die Huthaut reißt im Alter und bei Trockenheit leicht auf, sie ist nicht oder kaum schuppig.
- Lamellen: grau bis graubraun, später leichter Anflug von Violett möglich.
- Der Stiel wird bis 10 cm lang, leicht keulenförmig, glatt, weißlich, mit weißem Ring.
- Das Fleisch ist weiß.
- Der Geruch ist pilz-, champignonartig, der Geschmack ist mild (es wurde allerdings auch schon von bitteren Varianten berichtet).
- Das Sporenpulver ist tabak- bis ockerbraun gefärbt.
Mikroskopische Merkmale:
Vorkommen
In Gärten, Wiesen, Weiden, Parks und an Straßenrändern. Von Mai bis Oktober, am häufigsten im August.
Speisewert
Der Weiße Ackerling ist ein relativ wohlschmeckender Speisepilz. Es könnte aber auch bittere und somit ungenießbare Varitäten geben.
Verwechslung
- Der Wiesenchampignon (Agaricus campestris) tritt zur gleichen Zeit an gleichen Standorten auf, jedoch sind die Lamellen des jungen Champignons rosa und sie werden im Alter schokoladenbraun.
- Die tödlich giftigen weißen Knollenblätterpilze besitzen am Stielgrund eine Volva und ihre Lamellen sind weiß, allenfalls etwas vergilbt und niemals bräunlich. Zudem sind sie als Mykorrhiza-Pilze an Bäume gebunden.
Literatur
- Marcel Bon: Pareys Buch der Pilze, Verlag Paul Parey, Hamburg, Berlin, 1988, ISBN 3490198182



