Meerestiefe
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Die Meerestiefe (nicht zu verwechseln mit dem Meerestief) im Sinn der Wassertiefe ist einerseits für die Nautik relevant, andererseits für die Klimatologie und den Umweltschutz.
Weiträumig wird die Meeres- bzw. Wassertiefe zum Beispiel des Meeresbodens, von Tiefseebecken, Tiefseerinnen und Meerestiefen aber auch die Höhen von Mittelozeanischen Rücken und Schwellen mit der Hilfe von Satelliten ermittelt, welche die jeweiligen Meeresbereiche und auch deren Oberflächen mittels Radarwellen scannen. Die messbare Wassertiefe unterscheidet sich von der in Seekarten angegebenen Kartentiefe jedenfalls um die Höhe der Gezeit (Ebbe und Flut) zum Messzeitpunkt, jedoch haben auch Wind, Wellen und Sturmfluten erheblichen Einfluss auf die Höhe des Meeresspiegels und damit auf die Meerestiefe.
Die Schifffahrt nutzt zur Tiefenmessung Echolote. Diese werten die Laufzeit kurzer Ultraschall-Impulse aus, die selbst ausgesandt und vom Grund reflektiert wurden.
Weiterführende Fachgebiete / Siehe auch
- Becken (Geologie)
- Becken (Geomorphologie)
- Echolot
- Geodäsie
- Kartografie
- Lot (Schifffahrt)
- Lotung
- Meeresboden
- Meerestief
- Ozeanografie
- Ozeanologie
- Plattentektonik
- Schwelle
- Subduktion
- Tauchboot
- Tiefsee
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne (bzw. -graben)
- Wasserpegel
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