Vulkanismus

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Unter Vulkanismus versteht man alle geologischen Vorgänge und Erscheinungen, die mit dem Aufsteigen von Magma innerhalb der äußeren Erdkruste bis zur Erdoberfläche verbunden sind. Dazu gehören alle Austrittsformen als feste (Bombe, Lapilli, Bimsstein, Aschen), flüssige (Lava, Lahar, Geysir, Maar) oder gasförmige (vulkanisches Gas, Fumarole) Stoffe. Nicht selten treten Mischformen der eruptiven Begleiterscheinungen auf wie z. B. die verheerenden pyroklastischen Flüsse.

Vulkane gehören zu den imposantesten Erscheinungsformen des Vulkanismus, nicht nur auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten und ihren Monden unseres Sonnensystems. Es sind verschiedene aktive Vulkane außerhalb der Erde bekannt, so befinden sich Schwefelvulkane auf dem Jupitermond Io, Kryovulkane auf dem Neptunmond Triton und erloschene Vulkane z. B. auf dem Mars und der Venus.

Der Vulkanismus hat Anteil an den folgenschwersten Naturkatastrophen der Erde. Ihm sind viele der gewaltigen Umwälzungen in der Erdgeschichte zuzuschreiben, nicht zuletzt durch seinen erheblichen Einfluss auf die regionale und globale Klimaentwicklung mit den daraus resultierenden Folgen.


Siehe auch: Vulkanausbruch, Pompeji, Plinianische Eruption, Caldera, Tektonik, Erdkruste, Lithosphäre, Planetologie

Literatur

  • Hans-Ulrich Schmincke: Vulkanismus, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2000, ISBN 35-3414-102-4
  • Carl Christoph Beringer: Vulkanismus und andere Tiefenkräfte der Erde, Franck h, 1953, ISBN B0000BGFMR

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