Veränderung
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Eine Veränderung bezeichnet einen Unterschied im Zustand eines Objekts.
Veränderungen können durch Beobachtung und Messung erkannt werden. Es gibt mehrere mathematische Modelle zur Berechnung von Veränderungsraten.
Inhaltsverzeichnis |
Ursachen
Veränderungen können innere und äußere Ursachen haben. Entsprechend der Rolle und dem Überwiegen entweder der inneren oder äußeren Ursachen für die Veränderungen eines Objektes kann unterschieden werden in:
- überwiegende Selbstveränderung (als Fähigkeit: die Veränderlichkeit)
- überwiegendes Verändertwerden (als Fähigkeit oder Möglichkeit: die Veränderbarkeit)
Klassifizierung
Veränderungen können klassifiziert werden u.a. als:
- wesentlich / unwesentlich
- notwendig / zufällig
- geplant / ungeplant
- strukturell / funktionell
- räumlich / zeitlich
- prognostizierbar / nichtprognostizierbar
- formal / inhaltlich
- quantitativ / qualitativ
- reversibel / irreversibel
Auffassung der Dialektik
Von entscheidender Bedeutung für die dialektische Analyse von Prozessen und ihren Resultaten ist die Unterscheidung von quantitativen und qualitativen Veränderungen, deren wichtigste Beziehungen zueinander in der Gesetzmäßigkeit des Umschlagens quantitativer Veränderungen in qualitative Veränderungen und umgekehrt formuliert werden kann (in Abhängigkeit von den gegebenen konkreten Bedingungen und Objekten, Prozessen u.a.). Qualitative Veränderungen führen zu anderen Qualitäten. Diese sind neue Qualitäten, wenn es sich bei den qualitativen Veränderungen um Entwicklungsprozesse handelt, um irreversible qualitative Veränderungen, die gesetzmäßigen Charakter besitzen (siehe Entwicklung).
Optimierung
Oft besteht der Wunsch eine Veränderung auf ein Ziel auszurichten (siehe auch Transformation, Optimierung).
Beispiele:
- Gesellschaft: Veränderungen durch Beteiligung der Bürger an Politik
- bessere Völkerverständigung
- neue Technologien
- Entstehung von Trends
- Wirtschaft: Veränderung des Kaufverhaltens der Kunden.



