Vegetative Vermehrung
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Die vegetative Vermehrung ist eine Form der asexuellen Reproduktion von Pflanzen und niederen tierischen Organismen, vor allem Einzellern. Wie Wachstums- und Regenerationsprozesse beruht sie ausschließlich auf der mitotischen Zellteilung. Die Tochtergeneration unterscheidet sich in ihrem genetischen Material daher nicht von der Muttergeneration; sie ist ein Klon. Die vegetative Vermehrung ist eine Erfindung der Natur, wird aber auch in der Botanik zur künstlichen Vermehrung von Pflanzen genutzt. Das Gegenteil der vegetativen Vermehrung ist die generative Vermehrung, unter der die geschlechtliche Fortpflanzung verstanden wird.
Formen der vegetativen Vermehrung:
- Knospung (Sprossung)
- Bildung von Stolonen
- Knollenbildung
- Reproduktion von Stecklingen
- Pfropfung
- Senker
- Anlegen einer Gewebekultur
- Zellteilung bei Einzellern
- Stängelbulben (Bildung von Brutzwiebeln am Stängelansatz)
- Achselbulbillen (Bildung von Brutzwiebeln in den Achseln der Laubblätter)
- Schuppenvermehrung
- Bildung von Kindeln/Adventiv-Pflanzen (beispielsweise bei Orchideen oder Tillandsien)



