Vagina Dentata

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Vagina dentata ist lateinisch für bezahnte Vagina. Der Mythos der Vagina dentata wurde in der westlichen Welt hauptsächlich durch Sigmund Freud bekannt gemacht. Nach seiner Meinung passte der Mythos gut mit seinen Theorien der Kastrationsangst zusammen.

Freud widmete diesen Namen dem Phänomen. Hierbei wurde er durch zahlreiche Legenden über Frauen mit Vaginen, die angeblich mit Zähnen oder anderen Waffen besetzt waren, mit denen sie angeblich in der Lage waren Ihre sexuellen Partner zu ermorden oder zu kastrieren. Dieses Motiv findet sich in verschiedenen asiatischen Mythen (insbesondere in Südostasien) wieder, wo verschiedene Formen von Penisangst beheimatet sind.

Barbara Walker nimmt an, dass dieser Mythos sich im Europa des Mittelalters zu dem Bild des gigantischen Mundes als Eingang zur Hölle entwickelte. Diese warnende Sage wurde oft erzählt, um vor den Gefahren des sexuellen Kontaktes mit fremden Frauen zu warnen.

Inhaltsverzeichnis

Vaginen mit tatsächlichen Zähnen

In seltenen Fällen können Zähne tatsächlich in Vaginen gefunden werden. Dermoide Zysten bestehen aus embrionischen Hautzellen. Diese Zellen können sich zu Zähnen, Knochen oder Haaren entwickeln und können an allen Stellen des Körpers entstehen, an denen sich die Haut nach innen faltet um ein anderes Organ zu werden, wie z.B. am Ohr oder der Scheide. Die Vagina ist dadurch natürlich nicht in der Lage zu beißen.

Anti-Vergewaltigungs-Kondom

Im Jahr 2005 präsentierte die Erfinderin Sonette Ehlers den Rapex - ein Anti-Vergewaltigungs-Kondom für Frauen. An der Innenseite des Kondoms befinden sich mikroskopisch kleine Widerhaken, die sich in die Haut des Vergewaltigers bohren und nur chirurgisch entfernt werden können.

Siehe auch: Kastrationsangst

Literatur

Sachbücher


Belletristik

Weblinks



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