Uznach
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| Wappen | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Kanton: | St. Gallen |
| Bezirk: | Wahlkreis See-Gaster |
| BFS-Nr.: | 3339 |
| PLZ: | 8730 |
| Koordinaten: | 47° 14' n. Br. 8° 59' ö. L. |
| Höhe: | 415 m ü. M. |
| Fläche: | 7.55 km² |
| Einwohner: | 5515 (1. Januar 2004) |
| Website: | www.uznach.ch |
| Karte | |
Uznach ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz. Sie besteht aus den Orten Uznach und Brügg. Uznach ist der Marktort der Region.
In Uznach hat es rund 300 Arbeitgeber, welche rund 3'000 Leute beschäftigen.
3'700 der Uznacher Einwohner sind katholisch, 760 reformiert, 280 muslimisch (2000).
Uznach liegt am Rande der Linthebene in der Nähe des Zürichsees. Der Steinenbach ist ein Naturschutzgebiet mit überregionaler Bedeutung.
Geschichte
Uznach wurde 741 ertmals erwähnt und ging 744 durch eine Schenkung an das Kloster St. Gallen. Die Stadt Uznach wurde jedoch erst um 1200 von den Grafen von Toggenburg gegründet, die am oberen Ende des Städtchens eine kleine Burg besassen. Die Grafschaft Uznach blieb Teil der Hausmacht der Grafen von Toggenburg, bis diese im Jahr 1436 ausstarben. Die Erben der Toggenburger, die Herren von Raron verpfändeten die Grafschaft 1437 den Kantonen Schwyz und Glarus. Der Anspruch Zürichs auf die verkehrstechnisch wichtige Grafschaft führte zum Alten Zürichkrieg, in welchem die nahe Stadt Rapperswil auf Seiten von Habsburg und Zürich, die Grafschaft Uznach auf Seiten der Eidgenossen kämpften. Die Niederlage Zürichs ermöglicht es Schwyz und Glarus 1469 die Grafschaft zu kaufen. Bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft (1798) blieb die Grafschaft Uznach eine gemeine Herrschaft mit einem Glarner oder Schwyzer Vogt.
Vom 18. auf den 19. August 1762 brannte die Stadt völlig nieder. So sind unter anderem die Kirche, das Spital sowie 82 Häuser dem Brand zum Opfer gefallen. Nach der Neuordnung der Verhältnisse in der Schweiz durch Napoleon wurde Uznach während der Helvetik innerhalb des Distrikts Schänis Teil des Kantons Linth. Während der Mediation, als 1803 der Kanton St. Gallen gegründet wurde, bildeten die Stadt Rapperswil, Jona zusammen mit den Landvogteien Uznach und Gaster/Windegg den Bezirk Uznach. Als 1831 das Gaster als eigener Bezirk abgetrennt wurde, erhielt das verbleibende Gebiet den Namen Seebezirk, um weder Rapperswil noch Uznach zu begünstigen. Bis 2003 war Uznach der Hauptort des Seebezirks. Uznach gehört jetzt dem Wahlkreis See-Gaster an. In den letzten Jahren war Uznach vom Wachstum geprägt, so hatte Uznach 1980 4'269 Einwohner, 2000 bereits 5'369 Einwohner.
Siehe auch Grafschaft Uznach
Weblinks
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