Urfarne
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| Bild:Psilotum nudum.jpg | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Psilophyta | ||||||||||||
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Die Urfarne (Psilophyta), auch Gabelblattgewächse genannt, sind eine Abteilung von Pflanzen (Plantae), die zu den Gefäßsporenpflanzen (Pteridophyta) gehören.
Es gibt unterschiedliche Ansichten zur evolutionären Verwandtschaft der Urfarne mit den anderen Gefäßsporenpflanzen.
- Die traditionelle Lehrmeinung ist, dass die Gabelblattgewächse eine primitive Gruppe der Gefäßpflanzen darstellen.
- Alternativ wird auch diskutiert, dass sie von den Farnen abstammen, und im Laufe ihrer Entwicklung einige Characteristika verloren haben.
- Eine dritte Ansicht, die neuerdings vertreten wird, betrachtet sie als mit den Bärlapppflanzen verwandt.
Die Abteilung enthält die zwei Gattungen Gabelblatt (Psilotum) und Tmesipteris. Letztere Gattung wird aufgrund morphologischer Unterschiede manchmal auch in eine eigene Familie, die Tmesipteridaceae, eingeordnet; zellbiologische Analysen sprechen gegen eine solche Abspaltung.
Die Pflanzen dieser Gruppe bleiben kleiner als 50 cm.
In beiden Gattungen ist der Sporophyt (die sich fortpflanzende, dominante Pflanze) klein und ohne echte Wurzeln, sondern hat mit Rhizoidhaaren besetzte Rhizome. Der Pflanzenoberteil besteht aus sich dichotom verzweigenden Sprossen (Stengeln).
Die Sporen sind gleichartig (Homosporie); auf dem aus ihnen entstehenden Prothallium wachsen sowohl Antheridien als auch Archegonien (monözisch).
Systematik
- Psilotum wächst bevorzugt in Symbiose mit Pilzen vor (Mykorrhiza). Die Pflanzen haben keine Blätter; die Photosynthese geschieht in den Sprossen.
- Psilotum nudum, Vorkommen: Südasien, Australien und Neuseeland
- Psilotum flaccidum, Vorkommen: Jamaika, Mexiko, einige pazifische Inseln.
- Tmesipteris ist oft ein Epiphyt auf dem Farn Dicksonia. Der Spross ist von bis zu 2 cm langen blattähnlichen Schuppen umgeben.
- Tmesipteris tannensis, Vorkommen: Australien, Tasmanien, Neuseeland,
- Tmesipteris vieillardii, Vorkommen: Neukaledonien



