Typentheorie
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Die Typentheorie bezeichnet eine von Bertrand Russell (in Zusammenarbeit mit Alfred North Whitehead) begründete Theorie, deren Grundprinzip darin besteht, dass die logischen Objekte wie Mengen, Funktionen, Relationen, Prädikate in eine Hierarchie von "Typen" aufgegliedert werden.
Als Elemente einer Menge, als Argumente und Werte einer Funktion oder als Glieder einer Relation dürfen nur Objekte auftreten, die niederen Typs als die Menge, die Funktion oder die Relation selbst.
Diese Typenunterscheidung hat den Zweck, die im Zusammenhang mit der Mengenlehre aufgetretenen Antinomien konsequent zu beseitigen.
Die Frage z.B., ob eine Menge Element von sich selbst oder ob eine Funktion auf sich selbst anwendbar ist, lässt sich innerhalb der Typentheorie nicht sinnvoll stellen, sie ist aus syntaktischen Gründen in der Sprache der Typentheorie nicht formulierbar.



