Tunnelbohrmaschine
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Zum Bau von Tunneln können Tunnelbohrmaschinen eingesetzt werden. Sie eignen sich besonders für tonige und lehmige Böden. Das Bohren erfolgt in mehreren Schritten:
- dem eigentlichen Vortrieb, bei dem mit Druck ein Schneidrad mit Drehbewegungen die Ortsbrust abträgt,
- der Ringbau, bei dem nach erfolgtem Vortrieb die Tübbinge mit einem Erektor die Wand auskleiden. Danach drückt sich die Bohrmaschine wieder von den Ringen ab.
Der gesamte Vortriebskopf ist wasserdicht vom Nachläufer getrennt, so dass auch unter Wasser (beispielsweise unter der Elbe) gebohrt werden kann. Die Ortsbrust steht dann unter Überdruck.
Mit Hilfe einer Schaumanlage, die mit Tensiden und Wasser unter Druck Schaum erzeugt, wird die Ortsbrust derart verfestigt, dass Sandböden wie tonige Böden abgebohrt werden können.
Es gibt nur wenige Firmen, die diese Maschinen herstellen. In Deutschland ist das die Firma Herrenknecht AG aus Schwanau.
Bekannte Projekte
- T.R.U.D.E. (Elbtunnel Hamburg),
- Valéncia Spanien,
- Moskau,
- München,
- Kairo,
- Taipeh,
- Shenzhen,
- Guangzhou
- (V.R. China)
- Liaoning
- Quinghai
- Canal de Navarra



