Trommelfell (Anatomie)
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Bild:Trommelfell.png Das Trommelfell (tympanum) des menschlichen Ohres befindet sich am geschlossenen Ende des Gehörgangs und trennt diesen vom Mittelohr ab.
Das Trommelfell besteht aus 3 Schichten: der äußeren Epithelschicht, einer stabilen mittleren Faserschicht und einer inneren Schleimhautschicht. Durch Schallwellen wird es in Schwingung versetzt, welche auf der dem Mittelohr zugewandten Seite von den Gehörknöchelchen zum Innenohr weitergeleitet werden. Außerdem verhindert das Trommelfell das Eindringen von Schmutz und Krankheitserregern in das Mittelohr.
Berührungen sind schmerzhaft und mit harten Gegenständen kann sehr leicht eine Verletzung entstehen. Ist das Trommelfell beschädigt und nicht auf ganzer Fläche geschlossen, wird das Hörvermögen beeinträchtigt und das Mittelohr büßt seinen Schutz ein. Berührungen des Trommelfells können in Einzelfällen Unwohlsein, Übelkeit und sogar Ohnmacht auslösen.
Bei der Kopfhörerstereofonie macht man sich Gedanken über den Abstand der beiden Trommelfelle voneinander, den man auch Ohrabstand nennt.
Die Pathologie des Trommelfells
unter anderem:
- Perforation des Trommelfells als Folge von Mittelohrvereiterungen oder durch Schlag und Explosionsdruck auf das Ohr (Knalltrauma).
Medizinische Diagnostik
Zur Diagnose von Erkrankungen des Ohres wird das Otoskop oder das Ohrmikroskop verwendet. Es ermöglicht dem Arzt, makroskopische Veränderungen am Trommelfell festzustellen, die mit Erkrankungen von Außenohr und Mittelohr einhergehen.
Mit der "Tympanometrie" wird die Steifigkeit des Trommelfells gemessen. Ein Tympanogramm ist das Ergebnis dieser Messung. Dazu wird eine abgedichtete Sonde in den Gehörgang eingeführt und unter Veränderung des Luftdrucks im Gehörgang die dabei entstehende Steifigkeitsveränderung gemessen und aufgezeichnet. Das Tympanogramm ermöglicht die Feststellung des Mittelohrdruckes und der Schwingungsfähigkeit des Trommelfell-Gehörknochen-Systems.
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