The Importance of Being Earnest
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Deutscher Titel: Bunbury
Alternativer deutscher Titel: Bunbury - Es ist wichtig, Ernst/ernst zu sein
Alternativer deutscher Titel: Ernst sein! Eine triviale Komödie für seriöse Leute
Alternativer deutscher Titel: Ernst sein ist alles
Alternativer deutscher Titel: Bunbury oder Ernst muss man sein
Deutsche Fassung: Ernst ist das Leben. Bunbury (Elfriede Jelinek nach einer Übersetzung von Karin Rausch)
Komödie in drei Akten von Oscar Wilde, uraufgeführt am 14. Februar 1895 im Londoner St.-James-Theater. Es existiert zudem eine vieraktige Vorfassung die zu Wildes Lebzeiten aber nie gespielt wurde, der aber die erste deutsche Übersetzung des Stoffes zugrunde liegt.
Das Stück beruht auf einem Wortspiel: Der Vorname "Earnest" bedeutet "aufrichtig", was im Deutschen mit "Ernst"/"ernst" nur unzureichend wiedergegeben ist. Ernst mögen die beiden durchaus sein, wenn sie sich für jemanden anderen ausgeben, nur aufrichtig sind sie nicht.
Inhalt
Die zwei englischen Gentlemen Algernon und Jack sind Lebemänner, und geben sich in ihrer Freizeit dem Vergnügen hin. Um diese Leidenschaft mit ihrem gesellschaftlichen Rang zu vereinen, haben beide eine Ausrede erfunden - Algernon einen kranken Freund namens Bunbury um ab und zu auf das Land fahren zu können und Jack einen Bruder um ab und zu in die Stadt kommen zu können. Jack, der sich in der Stadt immer als sein Bruder Ernst ausgibt, verliebt sich in Algernons Cousine Gwendolin und macht ihr einen Heiratsantrag. Diese bezeichnet es als ihr Lebensziel jemanden zu heiraten, der Ernst heißt. Algernon besucht das Landhaus von Jack unter der falschen Behauptung Jacks Bruder Ernst zu sein. Dabei verliebt er sich in Jacks Mündel Cecily. Auch sie findet den Namen Ernst für absolut notwendig für eine Heirat. Algernons Tante Augusta ist absolut gegen eine Heirat ihrer Tochter mit Jack, nachdem sie erfahren hat, dass Jack als Säugling auf dem Londoner Bahnhof Victoria Station in einer Reisetasche gefunden wurde. Einer Hochzeit ihres Neffen Algernon mit Cecily stimmt sie jedoch zu, nachdem sie von deren recht anständigem Vermögen gehört hat. Jack will aber seine Einwilligung nur geben, wenn er im Gegenzug Gwendolin heiraten kann. Es stellt sich heraus, dass Jacks Haushälterin Miss Prism vor vielen Jahren den Bruder von Algernon im Kinderwagen spazieren fuhr und ihn bei dieser Gelegenheit aus Versehen zurücklies. Weitere Nachforschungen ergeben, dass es sich bei dem Kind um Jack selbst handelt. Er ist also Algernons Bruder. In einer Armeeliste wird festgestellt, dass Jacks wirklicher Name Ernst ist. Am Ende haben alle ihren Partner gefunden.
Verfilmungen
- 2002, Regie: Oliver Parker, mit Rupert Everett (Algy), Colin Firth (Jack), Frances O'Connor (Gwendolen), Reese Witherspoon (Cecily), Judi Dench (Lady Bracknell), Tom Wilkinson (Dr. Chasuble), Anna Massey (Miss Prism)
- 1952, Regie: Anthony Asquith, mit Michael Redgrave (Jack Worthing), Richard Wattis (Seton, Worthing's Butler), Michael Denison (Algernon Moncrieff), Walter Hudd (Lane, Algy's Butler), Edith Evans (Lady Bracknell), Joan Greenwood (Gwendolen Fairfax), Dorothy Tutin (Cecily Cardew), Margaret Rutherford, (Miss Letitia Prism), Miles Malleson (Canon Chasuble)



