Taiwan

aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank

Bild:Qsicon Ueberarbeiten.png Dieser Artikel bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern und entferne anschließend diese Markierung.

Dieser Artikel sollte zusammengeführt werden mit Republik China. Der Inhalt hier ist umfangreicher, das Lemma Republik China passender. Das Lemma Taiwan kann Inhalten über die Insel und die Geschichte vorbehalten bleiben, wie in anderen WIKI Projekten.


---Sidenote START---
中華民國
Zhōnghuá Mínguó
Republik China
(Details) (Details)
Amtssprache Mandarin
Hauptstadt Taibei
Präsident Chen Shui-bian
Premierminister Hsieh Chang-Ting
Fläche 35.980 km²
Einwohnerzahl 22.749.838 (Stand 2004)
Bevölkerungsdichte 627 Einwohner pro km²
Währung Neuer Taiwan-Dollar
Zeitzone UTC + 8 = MEZ + 7 (keine Sommerzeit)
Nationalhymne San Min Chu-i
inoffiziell auch: Flaggenlied
Kfz-Kennzeichen RC
Internet-TLD .tw
Internationale Telefonvorwahl +886
Bild:Taiwan-Pos.png
Bild:Taiwan.png

Taiwan (chin. 台湾/臺灣 oder 台灣 Táiwān, W.-G. T'ai-wan), das sich offiziell Republik China (chin. 中华民国/中華民國 Zhōnghuá Mínguó, W.-G. Chung-hua Min-kuo) nennt, im Westen früher manchmal auch als National-China oder Formosa (nach „Ilha formosa“, portugiesisch für „schöne Insel“) bezeichnet wurde, ist eine Insel im Pazifik östlich vor der Küste des chinesischen Festlandes, die international nur von wenigen Regierungen als Staat anerkannt wird, de facto aber unabhängig ist.

Die Volksrepublik China sieht Taiwan als "abtrünnige" Provinz an. Jedoch gelangte die Insel seit dem Bestehen der Volksrepublik 1949 nie unter deren Herrschaftseinfluss. 1957 versuchte die Führung in Peking eine militärische Offensive gegen die der Küste vorgelagerte Insel Jinmen (金门岛), im Westen meistens Quemoy genannt, die zusammen mit einigen kleinen Nachbarinseln den Kreis Jinmen (金门县) der Provinz Fujian bildet, nach dem Bürgerkrieg aber von Truppen der Republik China besetzt blieb. Zu Taiwan gehörte die Insel noch nie. Auch heute unterliegt sie einer Sonderverwaltung und ist kein Bestandteil Taiwans, wohl aber der Republik China. Nach diplomatischer Intervention der UdSSR wurden die Angriffe jedoch wieder eingestellt. Im eigenen Selbstverständnis ist Taiwan die fortbestehende Republik China, die 1912 gegründet wurde. Die heutige Republik China ist jedoch weitgehend unter dem Namen Taiwan bekannt, da die Insel Taiwan nahezu das gesamte Territorium bildet. In den letzten Jahren haben sich (nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen Hongkongs) immer stärkere Bestrebungen zur Autonomie bei Taiwans Bevölkerung eingestellt. Diese wurden von massiven Einschüchterungsversuchen durch die Regierung der VR China vor den Wahlen in Taiwan quittiert. Die USA gelten als Schutzmacht des Landes.

Die Bezeichnung der gesamten Insel als "Taiwan" kam erst gegen 1885 auf; früher wurde der Name Taiwan (wörtlich „Terrassenbucht“) nur für eine Bucht in der Nähe des heutigen Tainan im Süden verwendet, an der die Holländer 1623 das Fort Zeelandia errichtet hatten. Die Chinesen, die für die Insel im Laufe der Geschichte verschiedene Bezeichnungen hatten, übernahmen in der Folge allmählich diesen Namen für die ganze Insel. Im Frieden von Shimonoseki musste China nach dem verlorenen chinesisch-japanischen Krieg von 1894/95 Formosa und die Pescadoren an Japan abtreten, wodurch Taiwan dem japanischen Kaiserreich bis 1945 als Provinz angegliedert wurde. Für das imperialistische, auf Expansion bedachte Japan bedeutete die Annektion Taiwans eine strategische Verbesserung der Ausgangslage bei der Vorbereitung weiterer Annektionen auf dem Festland Chinas und in Südostasien.

Die Rohstoffe der Insel wurden damals im großen Stil ausgebeutet. Bei der Exploration von Tropenhölzern entstand unter anderem die berühmte Schmalspurbahn auf den Berg Alischan, die heute als Touristenattraktion in etwa vier Stunden Fahrzeit und durch etliche Tunnels von Chiayi bis zu den bewaldeten Gipfeln des Alischan über 2.250 Höhenmeter überwindet.

Aufstände der Urbevölkerung gegen die japanischen Besatzer wurden ähnlich den anderen Kolonialmächten blutig niedergeschlagen. Auf der Fahrt von Puli zur Tarokoschlucht über den höchsten Pass der Insel (3.200 m) kann man heute die Gedenkstätte an die Massaker besichtigen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Taiwan hat eine Fläche von 35.900 km². An der längsten Stelle ist die Insel 377 km lang, die maximale Breite beträgt 142 km. Die Insel wird von China durch die Straße von Taiwan getrennt und von den Philippinen durch die Straße von Luzon. Östlich begrenzt das Philippinenbecken Taiwan.

Die Republik China auf Taiwan umfasst noch die Pescadoren (Penghu), Matsu (Mazu) und Quemoy (Jinmen) sowie einige weitere kleine Inseln. Sie wird ähnlich Japan von häufigen Erdbeben heimgesucht, was besondere Sicherheitsstandards bei Gebäuden erfordert.

Klima

Der Wendekreis des Krebses, der die Klimagrenze zwischen Tropen und Subtropen markiert, durchläuft die Insel ziemlich genau an seiner höchsten Erhebung, dem Yu Shan mit 3.997 m Höhe. Im nördlichen Teil herrscht entsprechend ein subtropisches Klima, das Zentrum und der Süden sind unter Berücksichtigung des klimatischen Einflusses der jeweiligen Höhenlage vorherrschend tropisch. Aufgrund der hohen Gebirge findet sich auch in den Höhenlagen des südlichen Teils ein allerdings vorwiegend von tageszeitlichen Schwankungen geprägtes gemäßigtes Klima. Im Winter weht ein kräftiger Monsun aus Nordosten, im Sommer ein starker Monsun aus Südwest, der starke Regenfälle mit sich bringt. Von Mai bis Oktober wird die Insel auch häufig von Taifunen heimgesucht. Im Februar kann es vereinzelt zu Schneefällen in Höhenlagen über 3.000 m kommen. Der bekannteste Ort hierfür ist im Bezirk Nantou der über eine Passstraße auf 3.275 m erreichbare Hehuanshan, was übersetzt Schneeberg bedeutet.

Geomorphologie

Den Westen der Insel bildet eine flache, von aus dem Gebirge kommenden Gerinnen durchzogene fruchtbare, heute stark besiedelte Ebene. In Richtung Osten steigt diese auf, bis zur zentralen Gebirgskette, die über 200 Gipfel mit mehr als 3.000 m Höhe aufweist. Die im Vergleich zu den Alpen meist schmalen Täler sind von steilansteigenden Hängen flankiert und teils bis auf über 2.000 m Höhe durch Terrassierung u. a. für Teeanbau und Viehhaltung landwirtschaftlich nutzbar gemacht.

Der Yu Shan ist mit 3.997 m ü. NN die höchste Erhebung der Insel. An der Ostküste befindet sich ein weiterer, etwas weniger hoher Gebirgszug. Der Sonne-Mond-See auf 762 m ü. NN ist das größte Binnengewässer und wird durch seine Höhenlage als Speicherkraftwerk zur Erzeugung hydroelektrischer Energie genutzt.

Bevölkerung

Taiwan weist aufgrund seiner kleinen Fläche und des hierfür hohen Gebirgsanteils in seinen Siedlungsgebieten eine hohe Einwohnerdichte auf. Die städtische Bevölkerung konzentriert sich in der westlichen Ebene des Landes. Entsprechend hoch ist dort die Verstädterungsrate mit einer zunehmenden Konzentration auf die Agglomeration der Hauptstadt Taipei im Norden der Insel. Weitere Siedlungsschwerpunkte finden sich um Taichung und Tainan entlang der Westküste bis zur südlichen Hafenstadt und zweitgrößten Metropole Kaoshiung.

Der Großteil der Bevölkerung Taiwans ist chinesischer Abstammung, die in mehreren Migrationswellen vom Festland einwanderte und die einheimische Bevölkerung in das unzugängliche Bergland zurückdrängte. Heute sind die wenigen noch vorhandenen ethnischen Minderheiten entweder weitestgehend in die chinesische Kultur und Sprache assimiliert oder führen ähnlich den Aborigines in Australien oder den Indianern Nordamerikas eine Randexistenz. Eine eigenständige Kultur existiert nicht mehr.

Volksgruppen

Heute leben in Taiwan ca. 23 Mio. Menschen. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Han-Chinesen; daneben existieren noch etwa 11 offiziell anerkannte indigene Volksgruppen (Gesamtzahl 2004: 400.000). Das ist ein Anteil an der Gesamtbevölkerung von unter 2 %.

An der Ostküste, in den Bergen und auf der Orchideeninsel leben noch einige Stämme miteinander in Dörfern. Am Sonne-Mond-See können alte Bräuche, Tänze und Riten der Ureinwohner von Besuchern in zwei nachgebauten Eingeborenendörfern als Touristenprogramm erlebt werden.

Ende des 17. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert begann eine massive Zuwanderung von Han-Chinesen aus der chinesischen Provinz Fujian. Im Jahr 1919 wurde die Bevölkerung auf ungefähr 3 Millionen Han-Chinesen, 100.000 Japaner und 120.000 Angehörige indigener Völker geschätzt.

Sprachen

Als Niederländer und Spanier im 17. Jahrhundert mit der Kolonisation begannen, lebten bereits geschätzte 25.000 Han-Chinesen auf der Insel, die Bevölkerungsmehrheit stellten jedoch austronesische indigene Völker dar (ca. 250.000). Die Sprachen der Ureinwohner Taiwans gehören der austronesischen Sprachfamilie an. Im Einzelnen sind dies: Rukai, Yami, Tsou, Saisiyat, Atayal, Paiwan, Bunun, Amis, Puyuma, Pazeh, Kanakanavu, Saaroa, Seediq und Kavalan. Heutzutage gehören nur etwa 2 % der taiwanischen Bevölkerung diesen Volksgruppen an, noch weniger sprechen die Ureinwohnersprachen, die daher vom Aussterben bedroht sind.

Religionen

Viele der Ureinwohner haben schon vor der chinesischen Zuwanderung von Portugiesen und Holländern den christlichen Glauben angenommen. Die Mehrzahl der chinesischen Bevölkerung ist buddhistisch, konfuzianisch oder taoistisch.

Städte

Die größte Stadt ist die Hauptstadt Taipei.

Siehe auch: Liste der Städte in Taiwan

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Taiwans

Anfangs war die Insel von einer malaiisch-polynesischen Urbevölkerung besiedelt. 1590 entdeckten die Portugiesen die Insel. Aus dieser Zeit stammt der Name "Ilha Formosa" oder "Formosa", was soviel bedeutet wie "Schöne Insel" oder "Die Schöne". 1642-1662 kontrollierten die Niederländer die Insel. Während die chinesische Ming-Dynastie (1368-1644) auf dem Festland untergeht, beherrschen japanische Piraten (Wokou) die Insel und nutzen sie als Stützpunkt. 1683 erobern die in China siegreichen Mandschu die Insel.

1895 muss China die Insel an Japan abtreten. 1912 wurde China vom Kaiserreich zur Republik; Taiwan sieht sich laut Verfassung, die noch aus dem Festland stammt, heute als Fortsetzung dieser Republik.

1945 kommt Taiwan unter die Verwaltung der Alliierten und wird ohne Volksabstimmung Republik China zugesprochen. Jedoch wurde auf der Friedensvertragskonferenz von San Francisco 1951-52 bestimmt, dass für die Zukunft Taiwans das Selbstbestimmungsrecht der Taiwaner berücksichtigt werden müsse. 1949 zieht sich jedoch die Kuomintang (KMT) unter Chiang Kai-shek nach ihrer Niederlage im chinesischen Bürgerkrieg auf die Insel zurück und ruft dort 1950 erneut die Republik China aus. Die Republik China auf Taiwan nimmt danach noch bis in die 1970er Jahre den chinesischen Sitz im UN-Sicherheitsrat ein. Die Republik China gehörte 1945 zu den fünf Gründerstaaten der UNO.

Am 16. Dezember 1978 brechen die USA, die als "Schutzmacht des chinesischen Staates" fungieren, ihre offiziellen diplomatischen Beziehungen zur Republik China (Taiwan) ab. Dies geschieht im Zuge der Annäherung der USA an die Volksrepublik China. Viele andere Staaten tun das Gleiche. Die Republik China tritt 1971 aus der UNO aus, bevor die Volksrepublik China aufgenommen wird und Taiwans Sitz im Sicherheitsrat als Atommacht übernimmt.

Die Kuomintang regierte viele Jahre die Insel als autoritären Einparteienstaat. 1987 hebt die KMT das Kriegsrecht auf, die erste Oppositonspartei, die Demokratische Fortschrittspartei (DPP) entsteht und die lange unterdrückte "taiwanische" Kultur und Sprache dürfen wieder ausgeübt werden. Anfang der 1990er Jahre gibt die Kuomintang ihre Alleinherrschaft auf und die Demokratie wird eingeführt. 1992 werden erstmals freie Parlamentswahlen und 1996 direkte Präsidentschaftswahlen durchgeführt.

Seit 2000 ist mit Chen Shui-bian erstmals ein Kandidat der DPP (Demokratische Fortschrittspartei) Präsident. Er wurde 2004 knapp wiedergewählt. Taiwan bemüht sich um die Wiederaufnahme in die Vereinten Nationen.

Am 1. September 2005 erreichte der Taifun Talim Taiwan und richtete größere Sachschäden an. Durch den Taifun starben zwei Menschen und 39 weitere wurden verletzt.

Politik

Taiwan ist im Gegensatz zur Volksrepublik China seit einigen Jahren eine Demokratie, der Präsident und die Abgeordneten des Einkammer-Parlaments werden in freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Lange Zeit zuvor wurden die Mandate aus den „Provinzen“, die nun zur Volksrepublik China gehören, nicht neu vergeben, da dort keine neuen freien Wahlen veranstaltet werden konnten. Dies führte dazu, dass die Kuomintang Republik China (Taiwan etc.) praktisch als alleinige Partei regierte.

Verhältnis zur Volksrepublik China

Das Verhältnis Taiwans zur Volksrepublik China ist recht kompliziert. Nach chinesischer Sichtweise ist Taiwan eine abtrünnige Provinz und gehört gemäß ihrer Ein-China-Politik zur VRC. Am 14. März 2005 hat der Nationale Volkskongress Chinas fast einstimmig das umstrittene Anti-Abspaltungsgesetz abgesegnet, welches militärische Schritte gegen Taiwan vorsieht, sollte dieses sich formell unabhängig erklären. Die Pan-Green Coalition, die zur Zeit die Politik Taiwans beherrscht, strebt die Anerkennung als selbstständigen Staat an.

Taiwan vermeidet eine offizielle Unabhängigkeitserklärung. Ungeachtet dessen ist Taiwan zur Zeit de facto völlig unabhängig von der Volksrepublik und verfügt über eine selbstständige Regierung, die die volle Souveränität über Taiwan hat. Aus diesem Grunde und aus Rücksicht auf die guten Beziehungen zur Volksrepublik China wird Taiwan nur von 27 Staaten diplomatisch anerkannt. Sogar die Schutzmacht USA erkennt Taiwan offiziell nicht an. Das liegt hauptsächlich daran, dass jeder Staat, der offizielle, bilaterale Beziehungen mit der VRC unterhalten will, die Ein-China-Politik offiziell anerkennen muss.

Auch als Beruhigung der Volksrepublik China definierte Präsident Chen Shui-bian die Politik der fünf Neins (四不一沒有: four no's and one without). Solange Taiwan nicht akut militärisch von China bedroht wird, wird Taiwan:

  • keine Unabhängigkeit erklären
  • nicht den Namen des Staates ändern
  • keinen Artikel in die Verfassung aufnehmen, der die Beziehungen zur VRC als „zwischenstaatliche Beziehungen“ bezeichnet
  • kein Referendum über die Änderung des Status quo in der Frage Unabhängigkeit oder Wiedervereinigung abhalten
  • die bestehenden taiwanesischen Richtlinien für die „Nationale Wiedervereinigung“ nicht ändern (sprich: Wiedervereinigung nur durch Verhandlungen mit der Volksrepublik China und unter demokratischen Voraussetzungen auf dem chinesischen Festland).

Diplomatische Beziehungen

Folgende 24 Staaten pflegen offizielle diplomatische Beziehungen mit Taiwan:

Am 20. Januar 2005 nahm Grenada seine diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik China wieder auf und brach die seit 1989 bestehenden diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab.

Auch Senegal brach am 26. Oktober 2005 seine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab und nahm nach 10-jähriger Unterbrechung seine diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik China wieder auf.

Die anderen Staaten haben offiziell keine diplomatischen Beziehungen, trotzdem wird der Kontakt aber durch sogenannte Taipei Wirtschafts- und Kulturbüros aufrechterhalten, ohne diesen Einrichtungen (mit Rücksicht auf die Volksrepublik China) den Status einer Botschaft zuzuordnen (siehe auch Ständige Vertretung).

Verwaltungsgliederung

Taiwan ist in 16 Bezirke und sieben bezirksfreie Städte gegliedert (siehe Tabelle), worunter Taipei und Kaohsiung als unmittelbar der Zentralregierung unterstellte Städte eine Sonderstellung einnehmen.

  • Städte
Name chinesisch Pinyin Einwohner
Taipei 台北市 Táiběi Shì
2.621.000
Kaohsiung 高雄市 Gāoxióng Shì
1.510.000
Taichung 台中市 Táizhōng Shì
1.114.000
Tainan 台南市 Táinán Shì
751.000
Keelung 基隆市 Jīlóng Shì
392.000
Hsinchu 新竹市 Xīnzhú Shì
384.000
Chiayi 嘉義市 Jiāyì Shì
270.000

Stand: 2004

  • Bezirke
Name chinesisch Pinyin Einwohner
Taipei 台北縣 Táiběi Xiàn
3.694.608
Taoyuan 桃園縣 Táoyuán Xiàn
1.834.045
Yilan 宜蘭縣 Yílán Xiàn
462.614
Hsinchu 新竹縣 Xīnzhú Xiàn
461.566
Miaoli 苗栗縣 Miáolì Xiàn
560.597
Taichung 台中縣 Táizhōng Xiàn
1.522.986
Changhua 彰化縣 Zhānghuà Xiàn
1.316.321
Nantou 南投縣 Nántóu Xiàn
539.721
Yunlin 雲林縣 Yúnlín Xiàn
738.158
Chiayi 嘉義縣 Jiāyì Xiàn
559.329
Tainan 台南縣 Táinán Xiàn
1.105.983
Kaohsiung 高雄縣 Gāoxióng Xiàn
1.237.501
Pingtung 屏東縣 Píngdōng Xiàn
902.639
Taitung 台東縣 Táidōng Xiàn
241.676
Hualien 花蓮縣 Huālián Xiàn
350.468
Penghu 澎湖縣 Pénghú Xiàn
91.840
Chinmen 金門縣 Jīnmén Xiàn
61.614
Lienchiang 連江縣 Liánjiāng Xiàn
11.002

Stand: 2004

Infrastruktur

Ein Netz modernster Autobahnen verbindet die Ballungszentren untereinander. Ein Hochgeschwindigkeitszug war 2003 zur Verbindung der großen Städte im Bau und wird wohl bald fertiggestellt sein. Eine Ringstrecke der Bahn verläuft rund um die Insel, da eine Durchquerung der hohen Berge zu kostenintensiv wäre und die Ostküste wegen des Ostküstengebirges wenig bevölkert ist. Flughäfen verbinden die wichtigsten Ziele.

Wirtschaft

Taiwan hat ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, welches stark von seinen Exporten abhängig ist. Das Land zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Der taiwanische Investitionsfluss in die VR China beträgt im Jahre 2002 an die 34 Mrd. Euro und übertrifft damit das aller anderen Länder. Taiwan ist der größte Produzent von Halbleiter-Anwendungen wie PC-Hauptplatinen, Notebooks und WLAN-Komponenten, die unter verschiedensten (konkurrierenden) Marken weltweit abgesetzt werden.

Kultur

Feiertage

Nationalfeiertag

Tag der (bürgerlichen) chinesischen Revolution, 10. Oktober, auch «Doppelzehnfest» genannt. Der Tag erinnert an den Aufstand von Wuchang (武昌), heute Stadtteil von Wuhan (武漢市), am 10. Oktober 1911, der schließlich zur Gründung der Republik China führte.

andere staatliche Feiertage

Feiertage nach dem Mondkalender Die folgenden staatlichen Feiertage richten sich nach dem traditionellen Chinesischen Kalender:

  • 4., 5. selten auch 6. April - Qingming bzw. Totenfest (2005: 5. April; 2006: 5. April)
  • Januar oder Februar - Chinesisches Neujahrsfest oder Frühlingsfest, etwa 4 Tage frei (2005: 9. Februar; 2006: 29. Januar)
  • Mai oder Juni - Drachenbootfest (2005: 11. Juni; 2006: 31. Mai)
  • September oder Oktober - Mondfest; (2005: 18. September; 2006: 6. Oktober)

Zeitrechnung

Die offizielle Zählung der Jahre richtet sich in Taiwan nach dem Gründungstag der Republik China am 1. Januar 1912. So wird das Jahr 2005 (nach dem gregorianischen Kalender) als 94. Jahr der Republik China gezählt. Im Alltag und im Handel ist die westliche Jahreszählung ebenfalls gebräuchlich.

Weitere Themen

Literatur

  • Weggel, Oskar: Die Geschichte Taiwans. Vom 17. Jahrhundert bis heute. Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 1991, ISBN 3-412-02891-6

Weblinks

Bild:Commons-logo.svg WikiCommons: Taiwan – Bilder, Videos oder Audiodateien




Views
'Persönliche Werkzeuge
Werkzeuge
Andere Sprachen
Ähnliche Links