Synchroneiskunstlauf
aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank
Synchroneiskunstlaufen (engl.: Synchronized Skating (SYS)) ist eine sehr junge Sportart, die ursprünglich aus Nordamerika kommt. In den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Synchroneiskunstlaufen erstmals öffentlich präsentiert.
Beim Synchroneiskunstlaufen führt ein Team aus 16-20, zu meist weiblichen Eisläuferinnen verschiede Schritte und Formationen zu ausgewählter Musik vor. Dabei kommt es vor allem auf Synchronität und Präzision, aber auch auf Tempo, technische Schwierigkeit der Programme, Interpretation der Musik und Ausdruckstärke der Läuferinnen an.
Der Wettkampf ist wie im Einzel- und Paarlauf in zwei Wettkampfsteile geteilt, in Kurzprogramm und Kür.
- Im Kurzprogramm müssen 5 vorgeschriebene Elemente gezeigt werden,
- in der Kür haben die Teams mehr Freiheiten zur Gestaltung, jedoch gibt es auch hier sehr komplizierte und strenge Vorschriften und Regeln.
Seit dem Jahr 2000 finden in dieser Sportart auch Weltmeisterschaften statt. Die skandinavischen Teams machen dabei die Medaillenplätze unter sich aus. Weiter gute Teams kommen aus Kanada, den USA und Deutschland.
Um ein hohes Niveau zu erreichen, ist ganzjähriges und fast tägliches Training nötig. Dazu gehören auch Tanztraining, wie Ballett- oder Jazztanz.
In Nordamerika erfährt Synchroneislaufen eine sehr große Popularität, während diese Sportart in Europa trotz der Erfolge der Skandinavier ein Schattendasein fristet.
Siehe auch
Weblinks
deutsche Synchroneislauf-Teams
- Hurricanes on Ice - Neuss, Nordrhein-Westfalen
- Shooting Stars - Mannheim, Baden-Württemberg
- Skating Mystery - Chemnitz, Sachsen
- Team Berlin 1 - Berlin, Berlin
- United Angels - Stuttgart, Baden-Württemberg
- Cool Dreams - Burgdorf, Bern, Schweiz



