SWISS

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Bild:Swissa340.jpg Bild:Swissa330.jpg SWISS (offizieller Name Swiss International Air Lines AG, IATA-Code LX, ICAO-Code SWR, Callsign SWISS) ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa mit Sitz in Basel und ist die grösste Schweizer Fluggesellschaft mit Heimatflughafen in Zürich. SWISS beförderte im Jahr 2003 knapp 11 Millionen Passagiere und betreibt eine Flotte von etwa 80 Flugzeugen, mehrheitlich von den Herstellern Airbus und Embraer.

SWISS wurde im Oktober 2001 als Folge der Insolvenz der damaligen nationalen Fluggesellschaft Swissair gegründet. Grundlage bildete die Basler Regionalfluggesellschaft Crossair, deren Strukturen mit massgeblicher finanzieller Unterstützung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, einiger Kantone und der Schweizer Wirtschaft (namentlich der beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse) für den Aufbau einer neuen international tätigen Schweizer Fluggesellschaft genutzt wurden. Die Crossair änderte ihren Namen in SWISS und übernahm je 26 Lang- und Kurz- respektive Mittelstreckenflugzeuge der ehemaligen Swissair sowie zu einem grossen Teil deren rentable Flugverbindungen.

Swiss führt neben den erwähnten Linienflügen auch Charterflüge an Ferienziele in Europa und Nordafrika durch. Bis und mit Sommerflugplan 2004 wurden die Charterflüge unter der Marke SWISS SUN durchgeführt.

Die SWISS verfügt über ihren eigenen Bereich in Sachen Flugzeugwartung. Dieser übernimmt den Unterhalt für ihre Regionalflotte. Ihre Airbusflotte lässt SWISS durch SR Technics Switzerland warten.

Im Oktober 2005 teilte die Führung der SWISS mit, dass man die Regionalflotte in eine neue Gesellschaft Swiss European Airlines AG auslagern werde, damit die SWISS profitabel werden könne. Diese Tochtergesellschaft der SWISS erhielt ihre Betriebsgenehmigung zum Winterflugplan 2005, und kann damit am 01.November 2005 mit 2 gleichzeitig startenden Flügen auf der Strecke Zürich-Kloten - Genf-Cointrin vv. an den Start gehen

Inhaltsverzeichnis

Übernahmeverhandlungen

Nachdem frühere Übernahmegelüste der Lufthansa seitens der Schweizer scheiterten, einigte sich die SWISS im Herbst 2003 mit der Oneworld-Allianz unter der Führung von British Airways auf eine baldige Mitgliedschaft. Anfang Juni 2004 wurden die Beitrittsverhandlungen jedoch abgebrochen, so dass SWISS nicht der Allianz beitrat.

Die Chefetagen von SWISS und Lufthansa führten monatelange geheimen Verhandlungen über eine Übernahme. Im März 2005 einigte sich die Lufthansa mit den SWISS-Grossaktionären, zu welchen unter anderem Credit Suisse, UBS, die Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Kanton Zürich gehören. Ergebnis ist eine schrittweise Übernahme der SWISS durch die Lufthansa, der Bestand der SWISS als eigenständige Marke und der Erhalt des Hubs Zürich neben den Lufthansa-Hubs Frankfurt am Main und München. Somit wird die SWISS ein Mitglied der Star Alliance.

Bereits im Herbst 2005 werden alle Flugverbindungen zwischen Deutschland und der Schweiz von Lufthansa und SWISS im Codeshare, d.h. alle Flüge haben sowohl eine Lufthansa- und ein SWISS-Flugnummer, betrieben. Desweiteren ist ein Erweiterung auf interkontinentale Strecken geplant. Um den Fluggästen das Umsteigen zu erleichtern, werden ab diesem Zeitpunkt die Flüge in den selben Terminals der Flughäfen Frankfurt, München und Zürich abgefertigt.

Des weiteren sind Gemeinschaftsflüge mit Austrian, TAP und weiteren Fluggesellschafen der STAR ALLIANCE in Vorbereitung

Finanzielles

Für 2003 wies SWISS einen Verlust von 687 Millionen Franken (Vorjahr 980 Millionen Franken) bei einem Umsatz von 4,126 Milliarden Franken (Vorjahr 4,395 Milliarden Franken) aus. Ende März 2004 verfügte SWISS nach eigenen Angaben über liquide Mittel in der Höhe von 538 Millionen Franken und teilte mit, der Liquidititätsabschluss habe reduziert werden können. Für 2004 hatte SWISS ursprünglich einen Gewinn prognostiziert, musste aber im Juni 2004 bereits wieder einen Verlust ankündigen, der mit hohen Treibstoffkosten begründet wurde. Im Februar 2005 bestätigte der im April 2004 ernannte, neue SWISS-Konzernchef, der Deutsche Christoph Franz, ein früherer Lufthansa- und Deutsche-Bahn-Manager, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2004 einen Verlust von 140 Millionen Franken eingeflogen hatte.

Siehe auch: Liste der Fluggesellschaften.

Vielfliegerprogramm

Das Vielfliegerprogramm der SWISS heisst Swiss Travel Club und ist aus dem Vorgänger Qualiflyer hervorgegangen. Es erlaubt das Sammeln und Ausgeben von Meilen auch bei American Airlines, Cathay Pacific, Finnair, Iberia, Malaysia Airlines und Qantas (jeweils nur auf ausgewählten Strecken).

Am 2. Juni 2005 hat die Star Alliance beschlossen die Swiss im Jahr 2006 aufzunehmen.

Zum 01. April 2006 wird das Bonusprogramm Swiss Travel Club [1] eingestellt und in das "Miles and More"-Programm der Lufthansa überführt.

Flotte

Lufthansa plante den Kauf von zwei weiteren Langstreckenflugzeugen (A340-300) für die SWISS, was jetzt aber aus Finanzierungsgründen nicht geschehen wird.

Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen.

Fangemeinde

Swiss International Air Lines Ltd. unterhält seit der Gründung enge Beziehungen mit Fans und Interessierten der Fluggesellschaft.

Viele der Projekte von SWISS wurden mangels Interesse aufgegeben. Nennenswert bleibt noch Swiss Virtual Air Lines. Eine Gemeinschaft von über 100 Interessierten (wovon 30 Prozent SWISS Piloten sind), welche den Flugbetrieb von SWISS am Flugsimulator nachahmt. Sie wird von SWISS und Lufthansa anerkannt und aktiv unterstützt.


Weblinks

Bild:Commons-logo.svg WikiCommons: SWISS – Bilder, Videos oder Audiodateien


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