Swanetien
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Swanetien (georgisch სვანეთი) ist eine westgeorgische Bergregion. Die Hauptstadt von Swanetien ist Mestia.
Geographie
Man unterscheidet zwischen Oberswanetien und Niederswanetien. Sie werden durch das Swanische Gebirge getrennt. In Oberswanetien leben heute ca. 45.000 Menschen. Es liegt im Tal des Inguri. Niederswanetien liegt dagegen im Tal des Herisckali.
Der höchste Berg in Swanetien ist der Uschba.
Geschichte
Die Swanen werden bereits von den Griechen und den Römern erwähnt. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beschreibt der griechische Chronist Xenophon die Swanen. Vermutlich zogen die Swanen im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Ebenen zu den abliegenden Bergregionen. Der griechische Geograph Strabo (63 v. Chr.-20 v. Chr.) beschrieb die Swanen als kriegerisches Volk. Das Fürstentum Swanetien gliederte sich um das 12. Jahrhundert dem georgischen Königreich an. Im 15. Jahrhundert entstanden dann das Fürstentum Dadeschkilian-Swanetien im westlichen Oberswanetien, das Fürstentum Niederswanetien und das Freie Swanetien im östlichen Oberswanetien, welches keinen Monarchen besaß. Anfang des 19. Jahrhunderts fiel Unterswanetien an das Russische Reich. 1846 folgte auch Oberswanetien. 1864 bereiste der deutsche Naturforscher Gustav Radde als erster europäischer Reisender Swanetien.



