Suszeptibilität

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Die Suszeptibilität ist definiert über <math>\chi_m=\mu_r-1</math>. Als Massensuszeptibilität bezeichnet man die Suszeptibilität pro Dichte.

Medium <math>\chi_m</math>
Supraleiter ≥ -1 (siehe Anmerkung)
Wasserstoff <math>0{,}008\cdot10^{-6}</math>
Kupfer <math>-6{,}4\cdot10^{-6}</math>
Wasser <math>-8{,}0\cdot10^{-6}</math>
Aluminium <math>22{,}2\cdot10^{-6}</math>
Platin <math>265\cdot10^{-6}</math>

Weichmagnetische Werkstoffe haben eine Suszeptibilität die praktisch gleich der (relativen) Permeabilität ist. Unterschiede ergeben sich nur bei Dauermagneten oder niederpermeablen Stoffen.

Anmerkung: Der Wert <math>\chi_m</math>= -1 gilt beim idealen Diamagnetismus im konstanten Magnetfeld (Meißner-Ochsenfeld-Effekt). Im Wechselfeld reagiert der Supraleiter entsprechend der Lenzschen Regel mit Induktion eines entgegengesetzten Stromes. Dies ist ebenfalls ein diamagnetisches Verhalten, aber nicht ideal, so dass <math>\chi_m</math> > -1 wird. Man unterscheidet daher <math>\chi_{DC}</math> und <math>\chi_{AC}</math>.

Als magnetische Suszeptibilität

bezeichnet man <math>\chi</math> als Proportionalitätsfaktor in der Beziehung <math>M=\chi*H_{0}</math>. Dabei ist die Magentisierung <math>M</math> proportional zu der Anregung mit einer magentischen Feldstärke <math>H</math>. Dieser Faktor ist im allgemeinen Temperaturabhangig. Außerdem existiert eine Beziehung zwischen der relativen magnetischen Permeabilität und der magnetischen Suszeptibilität: <math>\mu=1+\chi</math>.


siehe auch


siehe zusätzlich Permeabilität (Magnetismus)



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