Surat Thani
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Surat Thani (in Thai สุราษฎร์ธานี, übersetzt etwa Stadt der guten Menschen, früher Ban Don) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz (Tschangwat) in Süd-Thailand.
Einwohner: 111.500 (2003)
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Lage
Surat Thani liegt an der Ostküste am Golf von Thailand inmitten einer fruchtbaren Ebene an der Mündung des Flusses Tapi. Die Entfernung zur Hauptstadt Bangkok beträgt mehr als 640 km.
Die Stadt ist für die meisten Touristen nur eine Station auf dem Weg zur Ferieninsel Koh Samui.
Wirtschaft und Bedeutung
Surat Thani ist das Zentrum für Bergbau und Holzhandel. Der Hafen bildet den Ausgangspunkt für regen Fischfang.
Berühmt sind die Kokosnuss-Plantagen, auf denen abgerichtete Affen die Nüsse herausdrehen und von den Bäumen herabwerfen.
Surat Thani ist seit 1969 Bischofssitz der römisch-katholischen Kirche, siehe Bistum Surat Thani.
Geschichte
Surat Thani ist schon seit Urzeiten besiedelt, wie altsteinzeitliche Werkzeugfunde belegen. Die kleine Stadt Chaiya nicht weit von Surat Thani war eine wichtige Stadt des Reiches Srivijaya, womöglich gar zeitweise die Hauptstadt.
Siehe auch: Geschichte Thailands.
Sehenswürdigkeiten
- Phra Boromthat Chaiya - mit einem schönen 1200 Jahre alten Chedi mit einer authentischen Srivijaya-Architektur.
- Wat Dei Thmaram - Tempelanlage aus neuerer Zeit mit einem prachtvoll geschnitzten Viharn.
- Trainingscenter für Affen - 7 km östlich der Stadt liegt eine Schule für Makaken, die 3 Monate lang auf die Ernte von Kokosnüssen trainiert werden.
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