Sumpf
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Ein Sumpf (Norddeutsch: das Bruch, Niederdeutsch Brook, Brauck) ist ein Feuchtgebiet besonders an Flussniederungen und Seeufern ohne Torfbildung. Ebenfalls für den gleichen Sachverhalt betreffende, aber regional vor allem in Landschaftsnamen vorkommende Begriffe sind "Luch" (von slaw. "lug" = "Wiese") in Brandenburg und "Moos" in Bayern.
Bild:Schmalblaettriges Wollgras tse2004.jpg
Baumfreie, zum Teil gebüschreiche von Sumpfpflanzen dominierte Lebensgemeinschaften, die auf nassen mineralischen bis organischen Böden gedeihen, können nur bei permanentem Wasserüberschuss bestehen. Die Abgrenzung von Sumpf zu anderen Biotoptypen ist nicht ganz einfach, da sie keinen eigenständigen Biotoptyp repräsentieren. Sümpfe bilden Zwischenformen von Lebensräumen wie Mooren, verlandenden Gewässern, Wiesen und Gebüschen. Hochstaudenfluren, Kleinseggengemeinschaften, Großseggenriede oder feuchte Weidengebüsche gehören zur typischen Vegetation. Sümpfe sind durch Entwässerung und landwirtschaftliche Nutzung gefährdet, wurden und werden aber teilweise wieder renaturiert.
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Siehe auch
- Elsbruch, Feuchtgebiet, Feuchtwiese, Grundwasser, Moor, Moorhuhn, Schachtsumpf, Sumpfhuhn
- "Der Sumpf" - (The Jungle) ein Roman von Upton Sinclair
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