Sumatriptan
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Sumatriptan (3-[2-(Dimethylamino)ethyl]-N-methyl-5-indolmethansulfonamid) ist ein zur Akuttherapie der Migräne eingesetzter Serotonin-Agonist.
| Summenformel: | C13H19N3O2S |
| Molmasse: | 281,4 |
| LD50: | |
| Plasmahalbwertzeit: | ca. 2 Stunden |
| Therapeutische Dosis: | 50-300 mg/d (p.o.) |
Chemie
Sumatriptan gehört der Gruppe der Triptane an und ähnelt strukturell dem Serotonin.
Pharmakologie
Sumatriptan ist ein selektiver Agonist an den Serotonin-Rezeptoren 5-HT1B, 5-HT1D und 5-HT1F, welche auf zerebralen Blutgefäßen und präsynaptisch auf Neuronen vorkommen. Eine Aktivierung dieser Rezeptoren durch Sumatriptan führt somit während eines Migräneanfalls einerseits zu einer Konstriktion der dilatierten zerebralen Blutgefäße und andererseits zu einer Verminderung der Ausschüttung von Entzündungsmediatoren.
Eine der häufigsten Nebenwirkungen der Anwendung von Sumatriptan sind der Angina pectoris ähnliche Druck- und Beklemmungsgefühle der Brust, die auf eine Konstriktion der Herzkranzgefäße zurückgeführt wird. Ein Blutdruckanstieg ist ebenfalls bei einigen Patienten zu beobachten.
Wechselwirkungen: Sumatriptan sollte nicht mit Ergotamin kombiniert eingesetzt werden, da eine erhöhte Gefahr von Koronarspasmen besteht.
Sumatriptan ist in Deutschland als Imigran® im Handel.
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