Suffragette

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Bild:Suffrage parade, New York City, 1912.jpg Bild:Christabel Pankhurst.jpg Als Suffragetten (von englisch/französisch suffrage, Wahl) im engeren Sinn bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts mehr oder weniger organisierte radikale Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den USA, die mit passivem Widerstand, Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die Suffragettenbewegung wurde überwiegend von Frauen aus dem Bürgertum getragen.

Im Jahr 1913 stürzte sich Emily Davison sogar vor das Pferd Georgs V. und starb wenige Tage später.

Mit der Verbreitung des Frauenwahlrechts 1919 und des gleichzeitigen Werteumbruchs lief diese Bewegung aus.

Im weiteren Sinn wurde der Begriff in der Folge abwertend für engagierte Frauenrechtlerinnen verwendet. Insofern entspricht er dem heutigen Begriff Emanze in seiner pejorativen Bedeutung.

Siehe auch

Literatur

  • Melanie Phillips; The Ascent of Woman - A History of the Suffragette Movement and the ideas behind it, Time Warner Book Group London, 2003, ISBN 0-349-11660-1

Weblinks

Niederschlag in der Literatur: Wenn Engel fallen - von Tracy Chevalier



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