Subduktionszone

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Bild:Subduktion.jpg Als Subduktionszone bezeichnet man in der Geologie und Geophysik, hier in der speziellen Disziplin der Plattentektonik, den Bereich der Erdkruste, in dem eine Platte unter eine andere abtaucht.

Bei Subduktionszonen handelt es sich um Zonen, in denen zwei Lithosphärenplatten gegeneinander geschoben werden. Eine der beiden Platten (in der Regel die ozeanische) ist dichter und dadurch schwerer. Infolgedessen weicht die schwerere Platte nach unten aus und taucht in den zähen Erdmantel ein.

Im Abtauchbereich bilden sich Tiefseerinnen wie z. B. die mit bis zu 11.034 m tiefste submarine Rinne der Erde, die Marianentiefseerinne.

Subduktionszonen sind in Folge der gegeneinander gerichteten Plattenbewegungen erdbebengefährdet, aber sie werden darüber hinaus auch von heftigen vulkanischen Aktivitäten begleitet, denn das aufgeschmolzene Krustenmaterial der abgetauchten Platte ist oft reich an Quarz und daher wesentlich leichter als seine eher basische Umgebung. Daher ist die heiße Schmelze mit Macht bestrebt, wieder an die Oberfläche zu dringen und erzeugt dort die verheerenden Ausbrüche der Grauen Vulkane. Es muss sich allerdings nicht zwingend ein Vulkan bilden, manchmal steigt Lava unter den Gebirgsketten hoch und erstarrt bevor ein Ausbruch stattfinden kann. Diese Ausformungen nennt man dann Plutone.

So zieht sich als Begleiterscheinung der abtauchenden Platten der so genannte Pazifische Feuerring, eine Vulkankette, entlang der Subduktionszonen rund um den Pazifischen Ozean.

siehe auch: Subduktion, Kreislauf der Gesteine, Grauer Vulkan, Plinianische Eruption, Inselbogen



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