Stuttgart-Untertürkheim

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Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim
Stadtteil-Wappen Stadtkarte
Bild:Utwappen.png
Untertürkheim
Bild:Karte s untertuerkheim.png
Liste der Stadtteile von Stuttgart
Bundesland: Baden-Württemberg
Stadt: Stuttgart
Geografische Lage: Koordinate: 48° 47' N, 09° 15' O48° 47' N, 09° 15' O
Höhe: 225 bis 411 m ü. NN
Fläche: 6,05 km²
Einwohner: 16.170 (1. Januar 2002)
Bevölkerungsdichte: 2673 Einwohner je km²
Postleitzahl: 70327
Vorwahl: 0711
Adresse des
Bezirksrathauses
Großglocknerstr. 24
70327 Stuttgart
Website (offizielle): www.stuttgart.de
E-Mail-Adresse: U15uinfo@stuttgart.de
Politik
Bezirksvorsteher: Klaus Eggert
Verkehrsverbindungen
Schiffsanlegestelle Untertürkheim am Neckar
Bild:Zeichen 331.png Bild:Bundesstraße 14 number.svg B 14 - S-Untertürkheim

Bild:Zeichen 331.png Bild:Bundesstraße 10 number.svg B 10 - S-Hedelfingen/S-Obertürkheim

Bild:S-Bahn.jpg S1 S-Bahn - Bahnhof Untertürkheim (Filsbahn)

Bild:Db-schild.jpg R11 Schusterbahn nach Kornwestheim

U4+U13 Stadtbahnen - Bahnhof Untertürkheim

Bild:Zeichen 224.png BUS 60+BUS 61 - Bahnhof Untertürkheim

Fahrpläne siehe VVS

Untertürkheim ist einer der am Neckar liegenden Stadtbezirke von Stuttgart, eingekreist von Obertürkheim, Wangen, Bad Cannstatt und Fellbach.

Siehe auch Stuttgart-Luginsland und Stuttgart-Rotenberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Untertürkheim wurde 1121 erstmals urkundlich erwähnt. Durch die Lage am Fluss war früher die Neckarflößerei eine wichtige Einnahmequelle. Daneben war und ist der Weinanbau aufgrund der Exposition der Neckartalhänge in Untertürkheim von großer Bedeutung. Zahlreiche Weinbaubetriebe (teils mit Besenwirtschaften) sowie zwei Genossenschaftskeltern befinden sich in Untertürkheim (Weinmanufaktur) und in Rotenberg (WG Rotenberg).

Am 22. Oktober 1845 verkehrte die erste württembergische Eisenbahn von Cannstatt nach Untertürkheim.

1898 siedelte die 1857 in Stuttgart gegründeten Kakao- und Schokoladenfabrik Staengel & Ziller – aus den Initialen entstand der Name "Eszet" - nach Untertürkheim. Hier wurden ab 1933 die Eszet-Schnitten produziert. Seit 1975 werden sie vom Kölner Stollwerck-Konzern hergestellt, Staengel & Ziller existiert nicht mehr.

1903 siedelte sich in Untertürkheim die von Gottlieb Daimler gegründete Daimler-Motoren-Gesellschaft mit einer Automobilfabrik an, da deren Motorenwerk in der benachbarten Oberamtsstadt Cannstatt abgebrannt war. Diese Fabrik war somit die erste größere Produktionsstätte des heutigen DaimlerChrysler-Konzerns.

Der ursprünglich zum Oberamt Cannstatt gehörige Ort Untertürkheim wurde am 1. April 1905 mit Cannstatt und Wangen nach Stuttgart eingemeindet.

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurde der Stadtteil Untertürkheim mit dem Stadtteil Luginsland und dem am 1. Mai 1931 eingemeindeten Stadtteil Rotenberg zum Stadtbezirk Untertürkheim vereinigt. Bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 wurde der Stadtteil Untertürkheim in die Stadtteile Benzviertel, Bruckwiesen, Flohberg, Gehrenwald, Lindenschulviertel (Weblink: Lindenschulviertel) und Untertürkheim aufgeteilt. Seither verwaltet das Bezirksrathaus in Untertürkheim insgesamt 8 Stadtteile des Stadtbezirks Untertürkheim. Dieser hatte am 1. Januar 2002 insgesamt 16.170 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

Bild:Grieshaberwand untertuerkheim.jpg
HAP Grieshaber-Wand in der
Stadtkirche St. Germanus
Bild:Mercedes-simplex-508.jpg
Untertürkheimer Mercedes Simplex (1906)
im Mercedes-Benz Museum
Bild:Grabkapelle fern.jpg
Grabkapelle auf dem Württemberg
in Stuttgart-Rotenberg
Bild:Schiff-im-weinberg.jpg
Kindergarten im Weinberg
in Luginsland
Siehe dazu Seite über Stuttgart-Untertürkheim bei archINFORM.

Medien

Bereits seit 1899 gibt es in Untertürkheim eine eigene Tageszeitung, die Untertürkheimer Zeitung. Sie kooperiert heute als Stuttgarter Lokalausgabe zusammen mit der Cannstatter Zeitung mit der Eßlinger Zeitung im Verlagshaus Bechtle.

Persönlichkeiten

Bild:UT-Logo-Motorrad-Untertuerkheim-1926.jpg Bild:UT-Motorad-Untertuerkheim-1926.jpg Stuttgart-Untertürkheim

Stuttgart-Rotenberg

Stuttgart-Luginsland

  • Willi Bleicher (1907 - 1981), Widerstandskämpfer und Bezirksleiter der IG Metall wohnte bis zu seinem Tod in der Annastraße.

Veranstaltungen

  • 20. - 21. Mai 2006 - 27. Feuerwehrhocketse
  • 15. - 18. September 2006 - 42. Untertürkheimer Weinfest und Heimatfest - Kirbe
  • 30. Oktober 2005 - Fleggatreff
  • 10. Dezember 2005 - Weihnachtsmarkt

Weblinks



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