Sturm
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| Bild:Disambig-grau.png | Dieser Artikel behandelt den Sturm als meteorologisches Phänomen, weitere Bedeutungen unter Sturm (Begriffsklärung) |
Bild:Sturmfront auf Doppler-Radar-Schirm.jpg
Ein Sturm bezeichnet Winde mit Geschwindigkeiten von mindestens 20.8 m/s (74.9 km/h) oder 9 Beaufort. Ein Sturm mit Geschwindigkeiten von mindestens 32.7 m/s oder 12 Beaufort wird als Orkan bezeichnet. Erreicht der Wind nur kurzzeitig (für wenige Sekunden) Sturmstärke, spricht man von einer Sturmböe.
Beaufort-Skala für Winde mit Sturmstärke
- Stärke 9: Sturm
- Stärke 10: schwerer Sturm
- Stärke 11: orkanartiger Sturm
Sturmwinde können entstehen, wenn hohe Druckgradienten (hohe Druckunterschiede auf relativ kurzer Distanz) auftreten. Diese sind häufig im Einflussbereich starker Tiefdruckgebiete vorhanden. Ferner können Sturmwinde durch topographisch bedingte Kanalisierung des Windes entstehen, zum Beispiel in engen Tälern.
Stürme treten häufig über dem Meer auf, da dort weniger Bodenreibung vorhanden ist. So können sich die Winde besser entfalten als auf dem Festland und erreichen deswegen wesentlich häufiger Sturmstärke. Zudem können tropische Wirbelstürme (Hurrikane, Taifune etc.) nur über dem Meer entstehen und schwächen sich über Landmassen rasch ab.
Das Abwettern eines Sturms kann in der Schifffahrt Gefahren vermeiden.
Viele Versicherungsgesellschaften bezahlen einen Sturmschaden erst, wenn der Wind nachweislich Sturmstärke (über 75 km/h) erreicht hat.
Weblinks
| Bild:Wiktionary-logo-en.png | Wiktionary: Sturm – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |



