Strategic Arms Limitation Talks
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Die SALT-Verträge (Verträge zur nuklearen Rüstungsbegrenzung) erhielten ihren Namen durch die Gespräche zur nuklearen Rüstungsbegrenzung (Strategic Arms Limitation Talks) von 1969 bis 1979.
Diese Verträge wurden zwischen den USA und der UdSSR geschlossen. Wichtigstes Ergebnis der Verhandlungen ist der 1972 unterzeichnete ABM-Vertrag.
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SALT I
Die Verhandlungen zu den SALT I Verträgen begannen am 17. November 1969 in Helsinki. Die weiteren Sitzungen fanden abwechselnd in Wien und Helsinki statt. Die Fronten galten nach den ersten Gesprächen als verhärtet, erst im Mai 1971 gelang der Durchbruch bei den Verhandlungen über die Begrenzung von Raketenabwehrsystemen (Anti Ballistic Missiles, ABM). Ein Jahr später, am 26. Mai 1972, unterzeichneten US-Präsident Richard Nixon und der sowjetische Generalsekretär Leonid Breschnew in Moskau als Ergebnis der Verhandlungen den ABM-Vertrag und ein Interimsabkommen hinsichtlich der weiteren nuklearen Abrüstung.
SALT II
Die SALT II Verträge wurden am 18. Juni 1979 in Wien, nach den 1972 in Genf begonnenen Verhandlungen, unterzeichnet. Die Unterzeichner waren Leonid Breschnew und Jimmy Carter.
Eine an sich notwendige und von Präsident Carter gewünschte Ratifizierung des Vertrages durch den Senat der USA fand nie statt. Die ablehnende Haltung der Kammer, war ein Resultat des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan im Dezember 1979. Trotzdem wurde der Vertrag von beiden Seiten weitgehend eingehalten.
Siehe auch
Weblinks
- Eintrag über „Strategic Arms Limitation Talks“ im Österreich-Lexikon von AEIOU
- http://www.wien-vienna.at/salt.htm
- Vertragstexte (englisch)
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