Sirius-Patrouille

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Die Sirius-Patrouille ist eine in Nordgrönland stationierte Hundeschlitten-Einheit des dänischen Militärs. Die Stärke der Einheit beträgt 14 Soldaten (September 2005).

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben

Zu den Aufgaben der Patrouille gehören

  • die Wahrung der dänischen Souveränität über Grönland,
  • polizeiliche Aufgaben im Nationalpark Nordgrönland sowie
  • die militärische Überwachung Nord- und Nordost-Grönlands.

Geschichte

In ihrer heutigen Form ist die Patrouille ein Relikt des kalten Krieges, die Anfänge reichen jedoch bis in den zweiten Weltkrieg zurück.

Im August 1942 gelang es der Wehrmacht in der Operation Holzauge unentdeckt zwei Gruppen Meteorologen in Ostgrönland anzulanden. Den Gruppen gelang es bis zum März 1943 unentdeckt zu bleiben und ihre Wetterbeobachtungen nach Deutschland zu melden. Als sie von einer grönländischen Patrouille zufällig aufgeklärt wurden, kam es zu einem Feurgefecht in dessen Verlauf das einzige grönländische Opfer des zweiten Weltkrieges, Eli Knudsen, tödlich verwundet wurde. Seinem Kameraden Ib Poulsen gelang es der Gefangennahme zu entgehen und in einem 600km langen Gewaltmarsch quer durch Grönland zurückzukehren und die Position der deutschen Wetterstation zu melden, die kurz darauf durch einen massierten Bombereinsatz zerstört wurde.

Nach diesem Zwischenfall wurden die Schlittenpatrouillen in Nordgrönland intensiviert. 1950 wurde die Sirius-Patrouille, damals noch unter dem Namen RESOLUT gegründet und erhielt 1953 ihren heutigen Namen; nach Sirius, dem hellsten Stern im Sternbild Großer Hund

Literatur

Weiß, Gottfried: Das arktische Jahr ISBN 3892285357

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