Sicheltanne
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| Sicheltanne | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cryptomeria japonica | ||||||||||||
| (Thunberg ex L. f.) D.Don 1839 |
Die Sicheltanne (Cryptomeria japonica) ist die einzige Art aus der Gattung Cryptomeria in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Sie erreicht als Baum eine Höhe von knapp 40 m. Ihre Heimat ist China und Japan. Nach Europa wurde sie 1842 aus China, 1861 aus Japan eingeführt, wo sie in Parks gepflanzt wird, ansonsten aber selten zu sehen ist.
Die Rinde ist orange bis rotbraun, im Alter eher dunkelbraun. Die Krone ist schmal kegelförmig und schließt im Gipfel rund ab. Die langen Spitzentriebe sind oft hängend; die frischgrünen harten Blätter werden etwa 15 mm lang. Die chinesische Form hat dabei längere Nadeln und schlaffere Triebe als die japanische.
Die kugeligen 2 cm großen Zapfen sitzen an aufwärts gekrümmten Stielen. Sie sind rauh durch 5-6 kurze gebogene Dornen an jeder Schuppe.
Die Sicheltanne bevorzugt kühle feuchte Gebiete, wo sie sich als durchaus raschwüchsig erweist.
Zuchtformen
- Die Form 'Compacta' (auch 'Lobbii') ist in Gärten häufiger als der Typ anzutreffen und wurde 1853 über Java aus Japan eingeführt. Sie hat eine dichtere, aber ungleichmäßigere Krone sowie kürzere Zweige als der Typ.
- Selten ist dagegen die Form 'Cristata' anzutreffen. Sie wird nur bis 10 m hoch und bildet eine sehr schmale Krone aus.
- Die Form 'Elegans' ist bei uns durchaus häufiger anzutreffen. Sie hat fuchsrote Rinde; die schmalen Blätter sind weich und etwa 20 mm lang. Diese Form ist langsamwüchsig.



