Separatismus
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Der Begriff Separatismus
- bezeichnet in der Politik das Bestreben nach der Loslösung eines Gebiets oder einer Teilbevölkerung aus einem Gesamtstaat (siehe Sezession (Politik))
- und ist im Bereich der christlichen Religion eine frühere Bezeichnung für das Bestreben einer Gruppe von Gläubigen nach Trennung von einer größeren Gesamtkirche (siehe auch Freikirchen)
- in der Weimarer Republik : Erste Anfänge separatistischer Bewegungen organisierten sich seit 1919 in der rheinländischen Region. Den Höhepunkt erreichte der Separatismus 1923 im Reihnland und in der Pfalz als Konsequenz aus dem Ruhrkampf und vor allem aus der Inflation . Weiter wurden diese Bewegungen von der Besatzungsmacht Frankreich unterstützt , welche eine Art Pufferzone zwischen Deutschland und Frankreich intendierte . Die Motive der Separatismusbefürworter waren sehr unterschiedlich , z.T. widersprüchlich und kamen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Aus diesem Grunde hatten die im Oktober installierten und von Frankreich geförderten Konstrukte Rheinländische Republik und Autonome Pfalz keine Aussicht auf Erfolg .Als durch die Einführung der Rentenmark am 16 November sich die Währung stabilisierte und damit ein Standbein der Argumentationsgrundlage der Separatisten entzogen wurde , endete die Rheinische Republick schon am 28 November .Die Autonome Pfalz erlitt ein viertel Jahr später dasselbe Schicksal .
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