Senegal (Fluss)

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Der Senegal ist ein Fluss in Westafrika. Er bildet die Grenze zwischen Senegal und Mauretanien. Der Fluss heißt Senegal ab dem Zusammenfluss des Bafing und des Bakoyées bei Bafoulabé.

Nach knapp 1000 km mündet er bei Saint-Louis in den Atlantik.

Im Mündungsgebiet des Flusses befindet sich der Nationalpark Parc National de Langue de Barbarie.

Das Mündungsgebiet ist ein wichtiges Gebiet der Überwinterung für die europäischen Weißstörche.

Vor dem Bau des Diama-Damm bei Saint-Louis, drang Meerwasser 150 km weit flussaufwärts. Nach der Fertigstellung des Dammes wurde dies verhindert und somit eine Veränderung des Flussbiotops vorgenommen. Der aufgestaute See wird als Trinkwasserreservoir genutzt, aus dem auch Dakar, die Hauptstadt des Staates Senegal, versorgt wird. Die nun ausbleibenden Überflutungen haben zu einem Rückgang des fruchtbaren Bodens geführt.

Das im Mündungsgebiet anzutreffende fruchtbare Schwemmland wird zum Anbau von Zuckerrohr, Mais, Hirse und Reis genutzt.



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