Semnonen

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Die Semnonen waren der bedeutendste germanische Zweigstamm der Sueben im Raum zwischen Elbe und Oder von der böhmischen Grenze bis an die Havel, zeitweise auch jenseits der Oder und der Warthe. Die Semnonen hatten im Gegensatz zu den meisten anderen westgermanischen Stämmen noch um 100 n. Chr. Könige. Nach Tacitus hatten sie 100 Gaue, in denen sich ein heiliger Hain, das kultische Zentrum der Sueben, befand. Die Semnonen wurden zum letzten Mal 260 n. Chr. als Synonym zu Juthungen, einem alamannischen Teilstamm, erwähnt. Damals war ein großer Teil der Semnonen bereits nach Südwestdeutschland gewandert. In Brandenburg verbliebene Reste gingen erst im 6./7. Jahrhundert. in den Slawen auf.

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