Seegrasgewächse
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| Bild:Seegras mit Jackfisch.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Seegrasgewächse (Zosteraceae) sind eine Familie von Pflanzen, die auf dem Meeresgrund bzw. im Tidebereich der Meere wachsen, wie das Gemeine Seegras (Zostéra marina) und das Zwergseegras (Zostéra nána).
Umgangssprachlich werden auch Laichkrautgewächse, die vorzugsweise an schlammigen Meeresufern auftreten und auch auf der nördlichen Erdhalbkugel beheimatet sind, als Seegras bezeichnet. Sie sind grasförmig, mit unscheinbaren, schwer zu erkennenden Blüten. Zu diesen können auch die vorwiegend im Mittelmeer vorkommende Meerzwiebel (Urginea maritima), die Meeresnarzisse (Pancratium maritinum) und das bis zu 30 m unter Wasser gedeihende Neptungras (Posidonia oceanica) gezählt werden (Gehören unter Seegras).
Getrocknetes Seegras fand früher Verwendung als Polstermaterial für Matratzen und als Verpackungsmaterial. Standortnahe Landwirte haben es als Felddünger eingesetzt. Weiters wurde und wird der problemlos und ohne Schutzkleidung verarbeitbare Rohstoff genutzt, um
- Isoliermatten
- lose Schüttdämmung
- Pellets (als Katzenstreu)
- Formteile
- Ölsperren
- Ionenaustauscher zum Entfernen von Schwermetall aus Abwässern
herzustellen.
Auch zur Küstensicherung, an der Ostsee auch zur Wärmedämmung von Häusern, wird Seegras eingesetzt.
Seine natürlichen Eigenschaften
- hohe Wärmedämmwirkung
- gute Brandschutzeigenschaften
- Resistenz gegen Schimmel, Feuchte und Insekten
machten es zum ökologischen Dämmmaterial.
Gattungen
- Heterozostera
- Phyllospadix
- Zostera (12 Arten)
Weblinks
Projekt zur Nutzung von Seegras
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