Schwarzkiefer

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Schwarzkiefer
Bild:Koeh-242.jpg
Systematik
Abteilung: Nadelholzgewächse (Pinophyta)
Klasse: Pinopsida
Ordnung: Kiefernartige (Pinales)
Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Unterfamilie: Pinoideae
Gattung: Kiefern (Pinus)
Wissenschaftlicher Name
Pinus nigra
Arnold

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) oder Schwarzföhre gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).

Beschreibung

Es ist ein großer Nadelbaum mit kegelförmiger und im Alter schirmförmiger Krone. Sie ist in ihrem Habitus der Wald-Kiefer nicht sehr ähnlich. Im Unterschied zur Waldkiefer sind ihre Nadeln länger und nicht so stark gedreht. Auch ist der Zapfen wesentlich größer als bei der Waldkiefer und die Borke ist anders gefärbt. Sie kann bei guten Bedingungen eine Höhe von 45 Metern und ein Alter von 500 bis 600 Jahren erreichen. Am besten gedeiht sie auf Kalkböden im Halbschatten. Das Holz ist sehr harzreich mit einen rötlichbraunen Kern.

Verbreitung

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Schwarzkiefer liegt im Süden von Europa, speziell von Spanien bis zur Türkei. Auch auf Zypern und im Atlas-Gebirge existiert die Schwarzkiefer natürlich. Meistens ist sie in Höhenlagen von 250 bis zu 1600 Metern anzutreffen. Als Forstbaum findet man sie in den Alpen und Mittelgebirgen, über Kalkgestein. In Deutschland ist sie zum Beispiel auf Muschelkalk rund um Jena zu angepflanzt. P. nigra hat in Österreich eine starke Verbreitung, zum Beispiel gibt es auch viele Bäume im Wienerwald, wo sie Schwarzföhre genannt wird.

Systematik und Areale

Von Pinus nigra gibt zwei Unterarten mit jeweils drei Varietäten, sie haben unterschiedliche Verbreitungsgebiete:

  • P. n. subsp. nigra: Berge des nordöstlichen Mittelmeerraumes,
    • P. n. subsp. n. var. nigra: Österreich, Romanien, Slovenien, Kroatien, Jugoslavien, Mazedonien, Albanien und Bulgarien, in niedrigen Höhenlagen zwischen 200 und 1200 m NN, mit Südosteuropäischen kontinentalen Klima mit etwas Sommerregen.
    • P. n. subsp. n. var. caramanica: Griechenland, Türkei und Zypern, in Höhenlagen von 800 bis 2000 m NN, im Mittelmeerklima ohne Sommerregen.
    • P. n. subsp. n. var. pallasiana: An der Schwarzmeerküste, zwischen 200 und 1200 m NN, in Gebieten mit etwas Sommerregen.
  • P. n. subsp. salzmannii: Berge des westlichen Mittelmeerraumes, bei 500 bis 1600 m NN.
    • P. n. subsp. s. var. salzmannii: Spanien bis Südfrankreich.
    • P. n. subsp. s. var. corsicana: Korsika und Mittelitalien.
    • P. n. subsp. s. var. mauretanica: Zerstreute Gebiete in Algerien and Marokko (auch ein Vorkommen in Südspanien soll es geben).

(siehe auch: Pecherei)



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