Schädel der Landwirbeltiere
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Innerhalb der Landwirbeltiere (Tetrapoda) ist die Morphologie des Schädels ausschlaggebend für die weitere Klassifizierung.
Man unterscheidet anhand der sog. Schädelfenster, teils auch als Schädelgruben bezeichnet, bis zu vier verschiedene Schädeltypen:
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Anapsider Schädel
Bild:Anapsid.png
Der anapside Schädel ist durch das Fehlen von Schädelfenstern gekennzeichnet. Die einzige rezente Ordnung der Landwirbeltiere mit anapsidem Schädelbau sind die Schildkröten.
Synapsider Schädel
Bild:Synapsid.png
Der synapside Schädel besitzt ein Schädelfenster im Schläfenbereich. Der synapside Schädelaufbau ist das morphologische Grundprinzip des Schädels der Säugetiere, auch wenn das Schädelfenster hier sekundär geschlossen wurde und nur noch durch das Vorhandensein des Jochbogens erkennbar ist.
Diapsider Schädel
Bild:Diapsid.png
Der diapside Schädel ist durch zwei Schädelfenster hinter den Augenhöhlen gekennzeichnet und stellt das morphologische Prinzip der Schädel der Reptilien und Vögel dar.
"Triapsider" Schädel
Bild:Triapsid.png Der "triapside" Schädel ist eine Unterform des diapsiden. Er ist durch ein weiteres Schädelfenster vor der Augenhöhle gekennzeichnet, das so genannte Präorbitalfenster. Zusätzlich weist dieser Schädeltyp oft auch eine vergrößerte Nasenöffnung auf. Dieser Typus ist der Schädeltyp der Archosauria deren einzige rezente Ordnung heute die Krokodile sind.



