Saint-Barthélemy (Guadeloupe)
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Saint Barthélemy (auch St. Barts genannt) ist eine Insel im Bereich der kleinen Antillen. Sie ist Teil des französischen Überseedépartements Guadeloupe und damit auch Teil der Europäischen Union.
- Einwohner: 5.900
- Einwohner pro km²: 280
- Fläche: 21 km²
- Hauptstadt: Gustavia
- Flughafen: Saint Barthélemy (IATA-Code: SBH)
- Amtssprache: Französisch
- Währung: 1 Euro = 100 Cents
Geschichte
Ursprünglich von Kariben besiedelt, wurde die Insel 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt und nach seinen Bruder Bartolomeo benannt. 1648 ließen sich französische Kolonisten auf der Insel nieder. 1651 verkaufte die Krone die Insel jedoch an den Orden von Malta. 5 Jahre später vertrieben die Ureinwohner die Siedler von der Insel, bis zum Jahr 1763, als eine erneute französische Besiedlung erfolgte. 1785 überließ König Ludwig XVI. die als relativ wertlos geltende Insel im Tausch gegen ein Handelsrecht in Göteborg an König Gustav III. von Schweden. Saint-Bartholemy hatte nicht einmal eigene Trinkwasservorkommen, so daß Wasser von den Nachbarinseln importiert werden musste. Auf Gustav III. geht auch der Name der heutigen Hauptstadt Gustavia zurück. Durch Gewährung eines Freihandelsstatus blühte der Hafen auf, bis 1852 ein großes Feuer wichtige Teile Gustavias zerstörte. Am 10. August 1877 kauften die Franzosen die Insel für 80.000 Francs wieder zurück.
Weblinks
Koordinate: 17° 55′ N, 62° 50′ W



