Ruine Fürstenberg (Rheindiebach)

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Die Burgruine Fürstenberg liegt im Ort Rheindiebach, sie wurde 1219 errichtet und ist heute eine Ruine.

Lage

Die Burg liegt als Hangburg oberhalb Rheindiebach im Oberen Mittelrheintal. Zur Bergseite hin war sie durch einen Halsgraben und eine bis zu 10 m hohe Schildmauer mit dahinterliegendem Bergfried gesichert. Der Zugang erfolgte über eine Brücke (heute erneuert) mit Torhaus.

Geschichte

1219 wurde Fürstenberg im Auftrag von Erzbischof Engelbert von Berg errichtet, um die kurkölnischen Besitzungen um Bacharach zu sichern. Schon 1243 ging sie als Lehen an die Kurfürsten von der Pfalz, die sie 1410 durch Kauf endgültig erwarben. Im 15. Jahrhundert wurde an der Knickseite der Ringmauer angebaut, der eine Flankierung der Mauer durch Feuerwaffen ermöglichte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1620 durch die Spanier und 1632 durch die Schweden erobert. Wie die meisten anderen Burgen der Region erfolgte eine endgültige Sprengung durch die Franzosen im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Im Gegensatz zu den meisten anderen Burgen im Oberen Mittelrheintal wurde hier kein Wiederaufbau versucht, so daß in der Ruine noch originales Mittelalter erhalten blieb. So zum Beispiel Reste des Originalputzes, die zeigen, dass die Burgen früher verputzt und teilweise farbig gefasst waren.

Heute

Die Burg ist im Privatbesitz eines Winzers, ist aber über eine Öffnung seitlich über dem Zufahrtsweg (für Fahrzeuge gesperrt) zu betreten. Im Moment (August 2005) erfordert das ein bißchen Kletterei, was sich ändern wird, da der Rhein-Burgen-Wanderweg durch die Ruine führen wird. In letzter Zeit wurden und werden noch Sicherungsarbeiten mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege durchgeführt.



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