Rudolf Goclenius d. J.
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Rudolf Goclenius d. J. (* 22. August 1572 in Wittenberg; † 3. März 1621 in Marburg) war ein deutscher Arzt und Professor für Physik (1608), Medizin (1611), Mathematik (1613) an der Universität Marburg.
Er ist der älteste Sohn von Rudolf Goclenius d. Ä..
Rudolf Goclenius d. J. wurde bekannt durch die Diskussion über Wundheilungen mittels Fernwirkung: Das Auftragen eines Sympathetischen Pulvers (auch Waffensalbe genannt) auf eine Waffe, die eine Wunde verursacht hatte, sollte die Wunde schliessen. Gegen diese 1608 publizierte Heilmethode (Tractatus de magnetica curatione vulnerum) wandte sich der belgische Jesuit Jean Roberti, der den Protestanten Goclenius dem Bunde mit Dämonen bezichtigte.
Bild:As8-13-2225.jpg Der Mondkrater Goclenius wurde schon 1651 von den Jesuiten Riccioli/Grimaldi nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Goclenius, Rudolph |
| ALTERNATIVNAMEN | Rudolf Goclenius d. J. |
| KURZBESCHREIBUNG | Arzt und Professor für Physik an der Universität Marburg |
| GEBURTSDATUM | 22. August 1572 |
| GEBURTSORT | Wittenberg |
| STERBEDATUM | 3. März 1621 |
| STERBEORT | Marburg |
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