Rudel (Jagd)
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Das Wort Rudel - dessen Herkunft unklar ist - wird seit etwa dem 17. Jahrhundert in der Jägersprache verwendet und bezeichnete ursprünglich den Zusammenschluss einer größeren Anzahl (mehr als zwei) von bestimmten, wild lebenden Säugetierarten. Die nächst größere Tiergesellschaft wird als Herde bezeichnet.
Das Sammeln der Tiere, die ein Rudel bilden, nennt man rudeln.
Zu den rudelbildenden Wildarten gehören:
- Elchwild
- Rotwild, Damwild, Sikawild,
- Muffelwild, Gamswild, Steinwild
- Wolf, Seehund
- Löwe bildet als einzige Katzenart Rudel
Siehe auch: Rotte (z.B. bei Schwarzwild) und Sprung (z.B. bei Rehwild)
Der Begriff "Rudel" ist auch in die Alltagssprache übergegangen und bezeichnet Gruppenverhalten oder Gruppenveranstaltungen.



