Royal New Zealand Air Force
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Die Royal New Zealand Airforce ist die Luftwaffe von Neuseeland. Die RNZAF wurde aus Einheiten der Royal Air Force gebildet, 1923 wurde sie eine unabhängige Streitkraft. Die RNZAF kämpfte in vielen Kriegen, z.B. dem 2. Weltkrieg, Malaysia, Vietnamkrieg, im Golfkrieg und in verschieden Firedenssicherungsmissionen der Vereinten Nationen. Heute besteht die RNZAF aus rund 50 Flugzeugen. Seit 2001 hat die RNZAF keine militärische Schlagkraft mehr, sie ist seither auf Seepatrouillen und Transportaufgaben für die Army und die Navy fixiert.
Das Motto der RNZAF ist, wie auch das der RAF, Per ardua ad astra - "Durch Elend zu den Sternen"
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte der RZNAF
Die Geschichte der militärischen Luftfahrt in Neuseeland beginnt 1913, als die Royal New Zealand Army einen Bleriot Eindecker von Großbritannien bekam. Im 1. Weltkrieg flogen einige Piloten (viele von ihnen wurden in Flugschulen in Auckland und Christchurch ausgebildet) als Teil des britischen Royal Flying Corps und des Royal Naval Air Service. 1923 wurde die New Zealand Permanent Air Force (dauerhafte Luftwaffe von Neuseeland) gebildet: ein Teil der Armee ausgestattet mit 72 Piloten mit Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg. Anfangs waren sie ausgestattet mit Avro 504K, De Havilland DH9De, Havilland DH4s und Bristol Fighters später kamen auch noch Airspeed Oxford, Avro 626, De Havilland Gipsy Moth, Fairey IIIF, Fairey Gordon, Gloster Grebe, Vickers Vildebeest, Blackburn Baffin und einige Typen mit kleineren Stückzahlen dazu. 1934 wurde sie in Royal New Zealand Airforce umbenannt und 1937 wurde sie ein unabhängiger Teil der neuseeländischen Streitkräfte.
2. Weltkrieg in Europa
Beim Ausbruch des 2. Weltkriegs bestand die Ausrüstung der RNZAF hauptsächlich aus Vickers Wellington Bombern, die die neuseeländische Regierung auch gleich dem Vereinigten Königreich anbot zusammen mit Besatzungen, die die Bomber flogen. Viele andere Neuseländer diente in der RAF. Die Hauptaufgabe der RNZAF bestand aber darin, aus der Entferung zu Europa Vorteile zu schlagen, um Besatzungen auszubilden im Rahmen des Empire Air Training Scheme (Empire Luftausbildungs System) zusammen mit anderen britischen Kolonien und Domimnions, z.B. Kanada, Australien und Südafrika. Für diese Aufgabe wurden viele De Havilland Tiger Moth, Airspeed Oxford und North American Harvard beschafft oder auch in Neuseeland gebaut. Auch gebrauchte Doppeldecker wie die Hawker Hind und die Vickers Vincent, genauso wie Flugzeuge, die nicht mehr fronttauglich waren, z. B. die Avro Anson und die Supermarine Walrus, wurden eingesetzt.
Staffeln aus Neuseeland in der RAF
Die meisten Besatzungen aus Neuseeland dienten zusammen in normalen Staffeln der RAF oder bei dem Fleet Air Arm. Unter den Neuseeländer in der RAF waren Piloten wie das erste Alliierte As, Flying Officer Edgar James ('Cobber') Kain, und Kommandeure wie das As des 1.Weltkrieges, Air Chief Marshal Sir Keith Park, der die 11 Group in der Luftschlacht um England kommandierte, Piloten, die Malta aus der Luft verteidigten und am Ende des Krieges in der RAF in Südostasien flogen.
Einige Staffel in der Royal Air Force bestanden bewusst nur aus Piloten aus einem Land. Die erste dieser Staffeln war die 75 Squadron, die man aus den Wellingtons und deren Piloten formte, welche man sich im August 1939 von Neuseeland ausgeliehen hatte. Später war diese Staffel mit Short Stirlings, Avro Lancasters und Avro Lincolns ausgerüstet. Spätere Staffeln aus Neuseeland waren 485 Squadron mit Supermarine Spitfires, 486 Squadron mit Hawker Hurricanes, Hawker Typhoons und Hawker Tempests, 487 Squadron mit Lockheed Venturas und De Havilland Mosquitos, 488 Squadron mit Brewster Buffalos, Hawker Hurricanes, Bristol Beaufighters und De Havilland Mosquitos, 489 Squadron mit Bristol Blenheims, Bristol Beauforts, Handley Page Hampdens, Bristol Beaufighters und De Havilland Mosquitos und 490 Squadron mit Consolidated Catalinas und Short Sunderlands.
Die RNZAF im Pazifik
Im Dezember 1941 griff Japan die USA an und eroberten rasch Gebiete nördlich von Neuseeland. Deshalb es war unbedingt nötig, daß sich Neuseeland eine eigene Verteidigung aufbaute und nicht nur dem "Mutterland" half. In Neuseeland waren nur sehr wenige Kampfflugzeuge verfügbar und Großbritannien konnte unmöglich helfen, also wandte sich Neuseeland (wie auch Australien) an die USA und unterzeichnten ein Lend-Lease-Abkommen. Es dauerte einige Zeit, bis die USA Neuseeland mit Flugzeugen versorgen konnten.
Die Flugzeuge die man zu Beginn im Rahmen des Lend-Lease-Abkommens von den USA bekam, waren veraltet und unfähig, gegen die gut ausgerüsteten und ausgebildeten japanischen Luftstreikräfte zu bestehen, aber es war nichts anderes verfügbar und die RNZAF schlug sich in Guadalcanal, wo die RNZAF mit Kittyhawks kämpfte, ausgezeichnet. Andere Staffeln flogen die alten, aber effektiven Douglas Dauntless und später den modernen Grumman TBF Avenger Torpedobomber.
Die RNZAF machte für die Alliierten auch einen Hauptteil der Seeaufkärung, mit Catalina (und später Sunderland) Flugbooten und Lockheed Hudson Bombern.
Als der Krieg fortschritt, bekam die RNZAF immer modernere Flugzeuge. Die Kittyhawks wurden durch Corsairs ersetzt und die Hudsons durch Venturas. Auf dem Höhepunkt hatte die RNZAF im Pazifik 13 Staffeln mit Corsairs, 6 mit Venturas, je 2 mit Catalinas und Avengers, eine Staffel Dauntless Sturzkampfbomber und Transportflugzeuge zur Unterstützung. Weltweit hatte die RZNAF über 41.000 Mann Personal.
Nach dem 2. Weltkrieg
Nach dem 2. Weltkrieg wurden 14 Staffeln als Teil der Besatzungmacht nach Japan geschickt. Der Rest der Luftwaffe entledigte sich schnell der Flugzeuge und Besatzungen und begann mit einem Trainings- und Transportmodus, bevor die 14. and 75. Squadrons neu gebildet wurden. Die 42. Squadron wurde als internes Kommunikations- und Transportgeschwader aufgestellt und existiert noch heute. Die erste Gloster Meteor traf 1946 ein, womit das Jet-Zeitalter begann. Ab 1946 wurde sie durch De Havilland Mosquitos und später durch De Havilland Vampire, die bei Friedensicherungsmissionen in Zypern teilnahmen, durch De Havilland Venoms und English Electric Canberras, die bei einer Friedensicherungsmission in Malaysien teilnahmen, und durch BAC Strikemaster ergänzt. De Havilland Canada DHC-2 Beaver, De Havilland Canada DHC-3 Otter und Auster halfen bei der Erforschung der Antarktis. Die 5. und 6. Squadron tauschten ihre Catalinas gegen Short Sunderland MR5, die Marinepatrouillen und Rettungseinsätze in Hobsonville und Fiji flogen, bevor sie 1965 gegen Lockheed P-3K eingetauscht wurden. Transportflugzeuge wie die Bristol Freighter, De Havilland Devon, Handley Page Hastings, Douglas DC-6, Lockheed C-130, Hawker Siddeley Andover, Boeing 727 und Boeing 757 operierten in verschiedenen Geschwadern und unterstützen die New Zealand Army im Vietnamkrieg, im Krieg in Afghanistan, im Golfkrieg und bei verschiedenen UN-Missionen. Mit der Bell 47 begann das Hubschrauberzeitalter in der RNZAF, und die Bell UH-1 Iroquois der RNZAF wurden nach Sinai und Ost-Timor geschickt, während die Westland Wasp und die Kaman SH-2 Seasprite nur nominell in der RNZAF waren.
Die gegenwärtige RNZAF
2001, stoppte die Labour-Regierung, die eine mildere Sicherheitspolitik vorzog, die Beschaffung von 28 F-16 Fighting Falcon und stellte die Douglas A-4 und die Aermacchi MB 339 außer Dienst. Eine der Staffeln die ausgemustert wurde, war die berühmte No. 75 Squadron, eine ehemalige Staffel von Neuseeland in der RAF.
2003 wurde die RNZAF auf 50 Flugzeuge und 2,523 Mann Personal reduziert. Die RNZAF hat gegenwärtig keine militärische Schlagkraft mehr. Ihre Aufgaben bestehen aus Seepatrouille, Search and Rescue (SAR) und Transport.
2005 wählte das Verteidigungsministerium von Neuseeland die NH-90, um die schon betagten 14 Bell UH-1 der RNZAF zu ersetzen. Die Beschaffung wird 550 Millionen NZ$ kosten.
RNZAF-Basen
- Auckland
- Ohakea
- Woodbourne
Gegenwärtige Flugzeuge
Seepatrouille/Search and Rescue
Transportflugzeuge
Trainingsflugzeuge
- Pacific Aerospace CT-4E Airtrainer
- Bell 47 Sioux
Bestellt
Symbole, Flaggen und Abzeichen
| Bild:RNZAF Ensign.gif |
Die RNZAF-Flagge wurde 1939 eingeführt, basierend auf der derRAF, mit den Buchstaben "NZ" im Rondell plaziert.
Bis in 1950er flogen die Flugzeuge der RNZAF mit dem Rondell der RAF, nur durch das Präfix "NZ" vor der Seriennummer gekennzeichnet, um die Nationalität innerhalb des Commonwealth anzuzeigen. Ein weißer Kiwi, ein silberner Farn oder auch die neuseeländische Flagge tauchten manchmal auf Flugzeuge RNZAF auf, aber auch auf Flugzeugen der RAF, die von neuseeländischen Piloten geflogen wurden. Die Umrisse von Neuseeland mit einem Kiwi waren auf den Canberras zu sehen, die in Malaysia bei einer Fiedensmission flogen. Ab Mitte der 1950er gab es ein RNZAF Rondell, mit einem silbernen Farn im inneren roten Kreis. Der Kiwi wurde in den 196ern eingeführt. Um die Tarnung zu verbessern, wurde auch manchmal der weiße Kreis weggelassen. Das Kiwi-Rondell ist jetzt manchmal auch ein schwarzer Kreis rund um einen schwarzen Kiwi oder in einem zweitönigen Grau.
Siehe auch
Externe Links
Dieser Artikel basiert auf einer Übersetzung von http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_New_Zealand_Air_Force



