Rotunde (Wien)

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Die Rotunde in Wien war ein Gebäude, das anläßlich der Weltausstellung im Jahr 1873 im Wiener Prater erbaut wurde.

Das Gebäude war eine Stahlkonstruktion, die teilweise verkleidet war, mit einer Höhe von 84 m und einem Durchmesser von 108 m. Geplant wurde es von dem Architekten Karl Freiherr von Hasenauer. Gebaut wurde es von der deutschen Firma Johann Caspar Harkort aus Duisburg. Die Portale waren künstlerisch reich dekoriert.

In Fachkreisen ursprünglich umstritten, wurde das zentrale Gebäude der Weltausstellung vom Publikum begeistert angenommen. Später wurde es für Ausstellungen und Veranstallungen verwendet. So sang hier auch Alexander Girardi.

1898 wurde im Rahmen der "Kaiser Franz Joseph Jubiläumsausstellung" eine "Collektivausstellung österreichischer Automobilbauer" abgehalten, auf der die vier ersten im damaligen Österreich gebauten Automobile gezeigt wurden, darunter der Wagen des Siegfried Marcus von 1888/89.


Im Jahr 1937 ist die Rotunde einem Brand zum Opfer gefallen. Heute steht an der Stelle das Südportal des Wiener Messegeländes.

Koordinate: 48° 12′ 44″ N, 16° 24′ 34″ O

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